RTÜK-Vorsitzender Şahin: „Grundsatzentscheidungen sind transparent“
Der Vorsitzende des Rundfunk- und Fernseh-Oberrates (RTÜK), Ebubekir Şahin, erklärte: „Die Äußerungen einiger Politiker und Rundfunkanstalten zu den Strafen für Sende- und Programmunterbrechungen dienen lediglich der Popularität.“
İHA
RTÜK-Vorsitzender Ebubekir Şahin äußerte sich in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto wie folgt: „Irreführenden und desinformativen Äußerungen, die in den letzten Tagen in der Öffentlichkeit verbreitet werden sollen, sollte kein Glauben geschenkt werden. Die 10-tägige Sendesperre gegen Sözcü TV und Halk TV sowie die 5-fache Programmunterbrechung gegen Tele1 wurden infolge schwerwiegender und vorsätzlicher Sendeverstöße verhängt, die trotz langjähriger konstruktiver Warnungen fortgesetzt wurden. Dass diese Sanktionen von einigen Politikern, den betroffenen Rundfunkanstalten und bekannten Kreisen, die über den RTÜK Sichtbarkeit und Popularität erlangen wollen, als plötzlich verhängt dargestellt werden, entspricht nicht der Wahrheit.“
In seinem Beitrag, in dem er die Rundfunkanstalten dazu aufrief, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu senden, fügte Şahin hinzu: „Wir erinnern noch einmal daran: Die Grundsatzentscheidungen des RTÜK sind transparent, die Bestimmungen des Gesetzes Nr. 6112 sind unbestreitbar und die Gerichtsurteile liegen vor. Bei dieser Gelegenheit laden wir alle unsere Rundfunkanstalten dazu ein, Sendungen im Einklang mit dem Gesetz und den einschlägigen Vorschriften zu gestalten.“