RTÜK-Vorsitzender Şahin reagiert auf Vorwurf der Vetternwirtschaft: „Gerüchte und Lügen, wir sehen uns vor Gericht“
Der Vorsitzende des RTÜK, Ebubekir Şahin, hat die Vorwürfe zurückgewiesen, er habe seinen Schwager eingestellt und seinen Schwager zum stellvertretenden Abteilungsleiter ernannt. In einer Erklärung über soziale Medien kündigte Şahin an, rechtliche Schritte gegen den Journalisten einzuleiten, der den Bericht veröffentlicht hatte.
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Der Vorsitzende des RTÜK, Ebubekir Şahin, hat die Vorwürfe dementiert, er habe seinen Schwager beim RTÜK eingestellt, seinen Schwager zum stellvertretenden Abteilungsleiter ernannt und seine Ehefrau beziehe Gehalt vom TRT, ohne zur Arbeit zu erscheinen.
Şahin markierte den Journalisten, der den betreffenden Bericht verfasst hatte, auf seinem Social-Media-Account und schrieb: „Du hast deinen zahlreichen bereits laufenden Klagen wegen deiner falschen und verleumderischen Nachrichten eine weitere hinzugefügt.“
„Der angebliche Bericht über mich ist voller Lügen, Verleumdungen und Gerüchte“, erklärte Şahin und fügte hinzu: „Wir sehen uns vor Gericht.“
WAS WAR PASSIERT?
Dem Bericht von İsmail Arı von BirGün zufolge wurde Bülent Şenkardeşler, der Bruder von Ebubekir Şahins Ehefrau Nalan Şahin, vor einem Monat als stellvertretender Leiter der Abteilung für Informationstechnologien beim RTÜK ernannt. Auf Fragen des BirGün-Reporters erklärte Şenkardeşler, dass er zuvor als Staatsbeamter beim Hohen Wahlausschuss (YSK) tätig war und später zum RTÜK wechselte. Şenkardeşler gab an, vor einem Monat zum stellvertretenden Abteilungsleiter ernannt worden zu sein.
Es wurde zudem behauptet, dass Hasan Taşkın, der Schwager von Ebubekir Şahin, ebenfalls beim RTÜK arbeite. Taşkın ließ die Fragen unbeantwortet.