RTÜK-Vorsitzender Şahin reagiert auf Boykottaufrufe
Der Vorsitzende der Rundfunkregulierungsbehörde RTÜK, Ebubekir Şahin, hat in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account auf den Boykottaufruf des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel gegen bestimmte Medienorganisationen reagiert.
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Der RTÜK-Vorsitzende Ebubekir Şahin erklärte in seinem Beitrag auf seinem Social-Media-Account:
"Während Dutzende unserer Gewerbetreibenden bei diesen Vorfällen Schaden erleiden, wird der merkwürdige Boykottkrieg, der ungerechtfertigterweise gegen die wertvollsten Marken der Türkei geführt wird, mit Erstaunen beobachtet. Während einerseits sogar Desinformation über die an Kinder verteilte Zuckerwatte im Fernsehen verbreitet wird, haben einige Sender nicht davor zurückgeschreckt, zahlreiche Lügen, einschließlich der Behauptung, die städtischen Kantinen (Kent Lokantaları) seien geschlossen worden, rücksichtslos auszustrahlen."
Der RTÜK-Vorsitzende Ebubekir Şahin erklärte in seinem Social-Media-Beitrag, dass die Boykottaufrufe einiger Sender verfolgt würden, und sagte: "Wir verfolgen seit Tagen mit großer Geduld und unter Vorbereitung der notwendigen Schritte für unsere erste Sitzung des Obersten Rates, wie einige unserer Sender die Aufrufe 'Geht auf die Straße' an unsere Nation und insbesondere an unsere Jugend sowie diese Wahnvorstellungen stundenlang ohne jegliche Einhaltung von Regeln und Vorschriften schamlos live übertragen. Unsere Nation musste leider miterleben, wie einige Personen, die unter der Maske des sogenannten 'demokratischen Rechts' auf die Straße gingen, in manchen Sendungen jede Art von Abscheulichkeit begingen – angefangen bei den schamlosen Beleidigungen gegen die verstorbene, hochverehrte Mutter unseres Herrn Präsidenten bis hin zur Beschädigung unserer historischen Moscheen, dem Werfen von säurehaltigen Substanzen auf unsere Polizei und dem Entrollen Dutzender provokativer Banner. Während Dutzende unserer Gewerbetreibenden bei diesen Vorfällen Schaden erleiden, wird der merkwürdige Boykottkrieg, der ungerechtfertigterweise gegen die wertvollsten Marken der Türkei geführt wird, mit Erstaunen beobachtet. Während einerseits sogar Desinformation über die an Kinder verteilte Zuckerwatte im Fernsehen verbreitet wird, haben einige Sender nicht davor zurückgeschreckt, zahlreiche Lügen, einschließlich der Behauptung, die städtischen Kantinen seien geschlossen worden, rücksichtslos auszustrahlen."
Şahin betonte, dass die Drohungen ein Verbrechen gegen die RTÜK darstellten, und erklärte: "Die RTÜK ist als verfassungsmäßiges Organ verpflichtet, ihre Aufsichtstätigkeiten innerhalb ihrer gesetzlichen Zuständigkeitsgrenzen fortzusetzen. Doch in fast allen Ländern der Welt arbeiten auch die größten Oppositionsparteien innerhalb ihrer eigenen Verantwortungsbereiche und zum Wohle des Landes. Es muss festgehalten werden, dass in den Ländern, die von der Opposition bei jeder Gelegenheit gelobt werden, bisher kein Oppositionsführer angetroffen wurde, der 'die verfassungsmäßigen Institutionen des Staates bedroht'. Zudem gibt es in den Presseorganen einiger Länder, deren Regierungen die Opposition ebenfalls durch Beschwerden über die Türkei in eine schwierige Lage zu bringen versucht, eine etablierte Tradition, zunächst 'die Interessen des eigenen Staates zu wahren'. Von den Vertretern der größten Oppositionspartei eines Landes wird erwartet, dass sie zumindest diese Sensibilität zeigen. In diesem Zusammenhang sind Drohungen wie 'Vorsicht! Versucht nicht, diese Sender anzurühren. Wir werden euch die Stirn bieten' in erster Linie ein Verbrechen gegen die RTÜK, eine verfassungsmäßige Institution des Staates. Andererseits wird die RTÜK sich von diesen Drohungen nicht einschüchtern lassen und bei ihren Aufgaben und Verfahren niemals einen Rückzieher machen; sie wird ihre Arbeit auch in Zukunft mit Eifer fortsetzen, wie sie es bisher getan hat. Es sollte bekannt sein, dass, egal um welchen Sender es sich handelt, 'wessen Liebling, wessen Held oder wessen Favorit er auch sein mag', wenn er rechtswidrig handelt, sich gesetzlos verhält, Zensur gegenüber staatlichen Institutionen und deren Mitarbeitern ausübt, alle Warnungen bezüglich der Ausstrahlung manipulativer Bilder und Nachrichten ignoriert und das Recht der Öffentlichkeit auf Information behindert, die erforderlichen verwaltungsrechtlichen Sanktionen im Rahmen der Gesetze im maximalen Umfang angewendet werden. Zudem wird bei der Generalstaatsanwaltschaft Strafanzeige wegen aller Drohungen und Beleidigungen gegen unsere Institution und unsere Führungskräfte erstattet."