RTÜK warnt Diskussionssendungen vor Berichterstattung zur Terrorbekämpfung

Der Vorsitzende des Rundfunk- und Fernseh-Oberrates (RTÜK), Ebubekir Şahin, äußerte sich zu den Sendungen über die türkischen Soldaten, die bei einem Angriff der Terrororganisation PKK gefallen sind: „Kein Sender darf den heldenhaften Kampf, den unsere Soldaten vor Ort mit vollem Einsatz führen, behindern.“

İHA

Der Vorsitzende des Rundfunk- und Fernseh-Oberrates (RTÜK), Ebubekir Şahin, hat Fernsehsender dazu aufgerufen, bei der Berichterstattung zum Thema „Terrorbekämpfung“ besondere Sorgfalt walten zu lassen.

Şahin erklärte, dass Informationen, die in Diskussionssendungen unter dem Deckmantel der „Analyse“ verbreitet werden, die Terrorbekämpfung beeinträchtigen könnten, und äußerte sich wie folgt:

„Durch die jüngsten Angriffe der heimtückischen Terrororganisation PKK haben wir heldenhafte Soldaten als Märtyrer verloren. Unser Beileid gilt dem ganzen Land. Wir haben keinen Zweifel daran, dass unser Kampf gegen den Terror als Nation so lange fortgesetzt wird, bis kein einziger Terrorist mehr übrig ist, der unser geschätztes Volk bedroht. Dennoch werden in Diskussionssendungen oder Nachrichten leider Informationen unter dem Namen ‚Analyse‘ präsentiert, die unseren Kampf gegen den Terror schwächen könnten. Wir mahnen unsere Medienhäuser eindringlich, bei ihren Sendungen die notwendige Sorgfalt walten zu lassen und sich an diese Linie zu halten. Kein Sender darf den heldenhaften Kampf, den unsere Helden vor Ort mit vollem Einsatz führen, behindern, und das sollte auch niemand wollen. Bei dieser Gelegenheit wünschen wir unseren heldenhaften Märtyrern erneut Gottes Gnade und sprechen ihren trauernden Familien sowie unserem Volk unser Beileid aus.“