Russische Gaskrise: Peskow warnt Europa vor „hohen Preisen“
Kreml-Sprecher Peskow erklärte, dass die Entscheidung der Ukraine, den Gastransitvertrag nicht zu verlängern, für europäische Verbraucher hohe Kosten verursachen werde. Peskow betonte zudem, dass alternative Gasrouten über die Türkei geprüft würden.
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Kreml-Sprecher Peskow hielt in der Hauptstadt Moskau eine Pressekonferenz ab.
Peskow äußerte sich zu der gestrigen Ankündigung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dass der Gastransitvertrag mit Russland, der Ende 2024 ausläuft, nicht verlängert werde:
„Natürlich werden solche Entscheidungen der ukrainischen Seite den Interessen der europäischen Verbraucher ernsthaft schaden; diese Verbraucher werden wahrscheinlich weiterhin russisches Gas kaufen wollen, das im Vergleich zu anderen Produkten, etwa aus den USA, wirtschaftlich sicherer und preislich attraktiver ist. Sie werden schlichtweg viel mehr bezahlen müssen, wodurch ihre Industrie weniger wettbewerbsfähig wird.“
UNSERE ALTERNATIVE ROUTE IST DIE TÜRKEI
Auf die Frage von Journalisten, welche Alternativen es für die Gasversorgung der betroffenen Länder gebe, sagte Peskow: „Es gibt alternative Routen. Wie Sie wissen, gibt es Pläne, ein Drehkreuz in der Türkei zu errichten; daran wird gearbeitet, es gibt also alternative Routen.“