Russische Touristen nach lautem Vorlesen der Bibel in der Hagia Sophia festgenommen
Zwei russische Touristen wurden im Besucherbereich der Hagia Sophia von der Polizei festgenommen, weil sie lautstark aus der Bibel vorgelesen hatten.
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Zwei russische Touristen wurden im Besucherbereich der Hagia Sophia von der Polizei festgenommen, weil sie lautstark aus der Bibel vorgelesen hatten. Gegen die Verdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Aufhetzung der Bevölkerung zu Hass und Feindseligkeit eingeleitet.
In der Hagia Sophia, einem der Wahrzeichen Istanbuls, kam es zu einem ungewöhnlichen Vorfall. Nach Angaben der Sicherheitsbehörden ging am 14. Juli eine Meldung ein, dass im Besucherbereich der Hagia Sophia, die vom Museum in eine Moschee umgewandelt wurde, lautstark aus der Bibel vorgelesen werde. Die daraufhin alarmierten Polizeikräfte nahmen die als Touristen identifizierten Personen I.F. (32) und V.F. (36) noch vor Ort fest.
Die beiden festgenommenen Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Provinzverwaltung für Migrationsangelegenheiten überstellt. Gegen die betreffenden Personen wurde ein Strafverfahren wegen 'Aufhetzung der Bevölkerung zu Hass und Feindseligkeit' eingeleitet.
Dieser Vorfall in der Hagia Sophia sorgte nicht nur in der Türkei, sondern auch in den internationalen Medien für Aufsehen. Die offizielle russische Nachrichtenagentur TASS bestätigte, dass es sich bei den Festgenommenen um russische Staatsbürger handelt. Die Agentur teilte zudem mit, dass das russische Generalkonsulat in Istanbul die notwendigen Untersuchungen zu dem Vorfall eingeleitet habe.
Nach dem Vorfall steht nun die Abschiebung der festgenommenen russischen Touristen Victoria und Igor Filonov aus der Türkei im Raum. Das russische Generalkonsulat erklärte, dass sich das Paar derzeit in einem Abschiebezentrum befinde und der Fall von der türkischen Migrationsbehörde geprüft werde.