Russland äußert sich zum Problem mit den Turbinenschaufeln in Akkuyu: Es wird nicht wieder auftreten
Ein russischer Beamter erklärte gegenüber Reuters, dass russische Experten das Problem mit den Turbinenschaufeln in neuen Kraftwerken, einschließlich des Kernkraftwerks Akkuyu, gelöst hätten.
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Das russische staatliche Kernenergieunternehmen Rosenergoatom hat erklärt, dass das Problem mit den Turbinenschaufeln, die auch im im Bau befindlichen ersten türkischen Kernkraftwerk Akkuyu verwendet werden, "vollständig gelöst" sei.
Im November 2023 war im Kernkraftwerk Leningrad nahe der russischen Stadt St. Petersburg ein Problem festgestellt worden, das zu Brüchen an den Turbinenschaufeln geführt hatte.
Aufgrund dieses erstmals aufgetretenen Problems wurde einer der VVER-1200-Reaktoren im Kraftwerk abgeschaltet.
Diese Reaktoren, die auch im Kernkraftwerk Akkuyu zum Einsatz kommen, stellen einen wichtigen Posten für Russlands heimische Nuklearindustrie sowie für Exportmärkte dar und sind auch für das geplante Paks-2-Kraftwerk in Ungarn vorgesehen.
'TURBINEN WERDEN STÖRUNGSFREI ARBEITEN'
Der Manager von Rosenergoatom, Alexander Schutikow, erklärte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS, dass die Einheit nach der Reparatur am 19. Januar 2024 wieder in Betrieb genommen wurde, für planmäßige Wartungsarbeiten gestoppt wurde und bis Juli 2024 einwandfrei lief.
Schutikow sagte: "Das Problem ist vollständig gelöst. Wir haben die Ursachen detailliert untersucht und zahlreiche Arbeiten an der korrekten 'Beblätterung' der Turbine, also der Montage der Schaufeln am Turbinenrotor, durchgeführt. Ich bin sicher, dass bei korrekter Einhaltung des Verfahrens zur Montage der Schaufeln an den Turbinen keine Notfälle mehr auftreten werden und die Turbinen störungsfrei arbeiten werden."