Russland hatte Zwangsverwaltung eingesetzt: Stellungnahme von Anadolu Efes

Nachdem Russland beschlossen hat, den lokalen Teil von AB InBev Efes unter vorläufige Verwaltung zu stellen, kündigte Anadolu Efes an, die Angelegenheit mit seinen Partnern zu bewerten und die notwendigen Schritte einzuleiten.

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Russland hat die Aktivitäten von AB InBev Efes, einem Joint Venture des türkischen Unternehmens Anadolu Efes und des belgischen Unternehmens AB InBev, in Russland unter vorläufige Verwaltung gestellt. Das Unternehmen, das im Land mit 11 Brauereien und 3 Malzproduktionsanlagen tätig ist, gilt als einer der drei größten Bierproduzenten Russlands.

STELLUNGNAHME VON EFES

Anadolu Efes gab bezüglich der Entscheidung eine Erklärung auf der Plattform für öffentliche Offenlegung (KAP) ab. In der Erklärung hieß es: „Heute wurde von Russland ein Dekret veröffentlicht, das den russischen Teil unseres Joint Ventures (JV) mit AB InBev unter vorläufige Verwaltung stellt.“

Das Unternehmen teilte mit, dass diese Situation gemeinsam mit AB InBev umfassend bewertet werde und alle notwendigen Schritte unternommen würden, um die eigenen Rechte zu schützen.

AB InBev Efes, das 2018 gegründet wurde, setzte seine Aktivitäten als letzter großer ausländischer Akteur im russischen Biersektor fort, der lange Zeit unter der Kontrolle ausländischen Kapitals stand. Diese Entscheidung bedeutet jedoch, dass der ausländische Einfluss in der Branche vollständig unter lokale Kontrolle gestellt wird.