Russlands Raketenangriff auf die Ukraine am Weihnachtstag: Selenskyj nennt den Angriff unmenschlich

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den russischen Raketenangriff auf die Ukraine am Weihnachtstag und erklärte, das Datum sei bewusst gewählt worden; er bezeichnete die Attacke als unmenschlich. Die Angriffe auf die Energieinfrastruktur führten zu Verletzungen und erheblichen Schäden.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Raketen- und Drohnenangriffe Russlands am Weihnachtstag und erklärte, dass dieses Datum bewusst für den Angriff gewählt worden sei.

 Selenskyj bezeichnete den Angriff als unmenschlich und betonte, dass Russland eine großangelegte Offensive gestartet habe, die gezielt auf die Energieinfrastruktur seines Landes abziele.

Der Angriff begann landesweit in der Ukraine um 05:30 Uhr morgens mit dem Ertönen der Luftschutzsirenen.

Die Bewohner der Hauptstadt Kiew suchten in U-Bahn-Stationen Schutz vor den Angriffen.

Selenskyj bewertete nicht nur die Ziele, sondern auch den Zeitpunkt des Angriffs als bewusste Entscheidung. "Die Vorbereitung auf solch große Angriffe braucht Zeit. Das ist niemals eine spontane Entscheidung. (Bei diesem Angriff) sind nicht nur die Ziele, sondern auch der Zeitpunkt und das Datum eine bewusste Wahl", sagte Selenskyj und wies darauf hin, dass die Durchführung des Angriffs am Weihnachtstag eine symbolische Bedeutung habe.

Russland setzte bei den Angriffen mehr als 70 Raketen und über 100 Drohnen ein, um die Energieinfrastruktur der Ukraine zu treffen.

Selenskyj gab bekannt, dass mehr als 50 Raketen und Drohnen von der ukrainischen Luftabwehr abgeschossen wurden, berichtete jedoch gleichzeitig von Stromausfällen in einigen Regionen. Die Ukraine teilte mit, dass die Arbeiten zur schnellstmöglichen Wiederherstellung der Energieversorgung andauern.

DTEK, das größte private Energieunternehmen der Ukraine, gab bekannt, dass dies der 13. große Angriff auf die Ukraine im Laufe des Jahres gewesen sei. 

In Charkiw wurden mindestens sechs Personen verletzt gemeldet. Der Gouverneur der Region Charkiw, Oleh Syniehubow, erklärte, dass in Gebäuden, die von Raketen getroffen wurden, Brände ausgebrochen seien und eine Drohne ein Haus beschädigt habe.

Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha behauptete, dass Russland nicht nur die Ukraine bedrohe, sondern auch Raketen durch den Luftraum von Moldau und Rumänien geschickt habe.

Das NATO-Mitglied Rumänien erklärte hingegen, dass keine Anzeichen für einen Raketendurchflug durch seinen Luftraum festgestellt worden seien.