Şamil Tayyar sagt, er konnte bei den Nachrichten nicht gleichgültig bleiben, und warnt: Zuerst muss die 'DEM' die Waffen niederlegen

Der AKP-Politiker Tayyar kritisierte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto die Parolen, die unter dem Dach des Parlaments für den Anführer der Terrororganisation PKK, Öcalan, gerufen wurden, und warnte davor, die Nerven der Gesellschaft zu reizen.

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Die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) hallte vor der Fraktionssitzung der Partei für Gleichheit und Demokratie (DEM-Partei) von Parolen für den Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, wider.

Eine Gruppe von Frauen, die zur Teilnahme an der DEM-Parteifraktionssitzung gekommen war, rief: "Hoffnung ist ein Recht, sie kann nicht verhindert werden!". Dieser Slogan erinnerte sofort an das "Recht auf Hoffnung", das der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli im Parlament zur Sprache gebracht hatte. 

Ein weiterer Slogan, den die Gruppe beim Betreten des Parlamentsgebäudes rief, lautete "Biji Serok Apo!" (Es lebe Vorsitzender Apo!). 

Während aus den Reihen der Regierung und der Opposition nacheinander Reaktionen auf diese Bilder kamen, äußerte sich auch der AKP-Politiker Tayyar, nachdem er zahlreiche Nachrichten zu diesem Thema erhalten hatte.

Der AKP-Politiker Tayyar teilte in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Konto Folgendes mit:

Es heißt doch immer, man solle sich von Äußerungen fernhalten, die den Lösungsprozess gefährden könnten.

Wir halten uns zurück, geduldig.

Unser Wunsch ist das Ende des Terrors und die Wiederherstellung der Rechtsordnung der Brüderlichkeit.

Ich beobachte, dass die bedrohlichste Haltung gegenüber dem Prozess von Anfang an von der DEM kommt.

Ich wollte mich eigentlich nicht dazu äußern, aber heute kamen so viele Nachrichten zu den Vorfällen bei der DEM-Fraktion, dass ich das Bedürfnis hatte, etwas zu schreiben.

Dass unter dem Dach des Parlaments der Osten des Landes durch die Bezeichnung als 'Kurdistan' abgespalten wird und spalterische Parolen für Öcalan gerufen werden, ist inakzeptabel.

Ein Klima des Friedens lässt sich nicht schaffen, indem man die Nerven der Gesellschaft reizt und spaltet.

Es scheint, dass die DEM vor der Terrororganisation PKK ihre 'Waffen' niederlegen muss.