„Sanierungsplan“ für İliç in Erzincan: Ziel ist der Neustart
In der Çöpler-Goldmine im Landkreis İliç in Erzincan kamen bei einem Erdrutsch einer mit Zyanid versetzten Laugungshalde 9 Arbeiter ums Leben. Das Betreiberunternehmen, das einen Bericht zu der Minenkatastrophe veröffentlichte, kündigte an, einen „Sanierungsplan“ für das betroffene Gebiet vorzulegen.
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In der Çöpler-Goldmine im Landkreis İliç in Erzincan hat das Betreiberunternehmen SSR Mining einen Bericht zu der Katastrophe veröffentlicht, die sich nach dem Einsturz einer mit Zyanid versetzten Laugungshalde ereignete. Das Unternehmen teilte mit, dass in dem Gebiet, in dem sich die Umweltkatastrophe ereignete, die zum Tod von 9 Arbeitern führte und bei der 5 dieser Arbeiter noch immer vermisst werden, „Sanierungsarbeiten durchgeführt werden“ sollen.
SSR Mining gab bekannt, dass die in Richtung des Sabırlı-Tal-Bachs geflossenen Laugungsabfälle in temporäre Lagerstätten gebracht wurden und dass erwartet wird, dass die gesamten Abfälle im vierten Quartal 2024 beseitigt sein werden.
Dem Bericht zufolge wird das Unternehmen der Regierung im zweiten Quartal des Jahres einen „Sanierungsplan“ vorlegen. Dieser Plan soll den „Bau einer dauerhaften Lagerstätte“ für die in den temporären Anlagen gelagerten Abfälle beinhalten. Die geplante dauerhafte Anlage soll eine Lagerkapazität von 18 bis 20 Millionen Tonnen Abfall haben.
Die Reinigung der Çöpler-Goldmine, in der neun Arbeiter nach dem Abrutschen der mit Zyanid behandelten Erdhaufen verschüttet wurden, wird laut der Erklärung des Minenbetreibers mindestens 250 bis 300 Millionen Dollar kosten.
NEUSTART GEPLANT
Das Unternehmen teilte mit, dass die entsprechenden Arbeiten 24 bis 36 Monate dauern werden, und wies darauf hin, dass es über „ausreichende Kreditlinien und Cashflow“ zur Finanzierung des Projekts verfüge. Im Bericht heißt es: „Das Unternehmen ist gut positioniert, um diese Sanierungsverpflichtungen zu finanzieren.“
In dem Bericht wurde zudem erklärt, dass die Aktivitäten in der Mine wieder aufgenommen werden sollen, sobald alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen, einschließlich der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und der Betriebsgenehmigungen, wieder in Kraft getreten sind. Als Teil des Sanierungsplans soll das Laugungshaldengebiet dauerhaft geschlossen werden, und der Minenbetrieb soll ausschließlich über die Sulfitanlage erfolgen, die das bereits gelagerte Material verarbeiten wird.