Schadensfeststellung abgeschlossen: Bilanz des Erdbebens in Balıkesir-Sındırgı steht fest
Nach dem Erdbeben der Stärke 6,1 im Landkreis Sındırgı in Balıkesir wurden die Schadensfeststellungen abgeschlossen. Dabei wurde festgestellt, dass in Balıkesir und Manisa insgesamt 1.036 Wohneinheiten in 729 Gebäuden schwer beschädigt oder zerstört sind. Bürger können die Listen in den Stadtteilverwaltungen (Muhtarlık) einsehen; Einsprüche können bei der AFAD-Antragsstelle eingereicht werden.
İHA
Die nach dem Erdbeben der Stärke 6,1 vom 10. August im Landkreis Sındırgı in Balıkesir eingeleiteten Schadensfeststellungen wurden abgeschlossen. Bei den unter der Koordination des Ministeriums für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel sowie der AFAD durchgeführten Untersuchungen wurden alle Häuser einzeln geprüft.
SCHWERE SCHÄDEN AN 729 GEBÄUDEN FESTGESTELLT
Der Erklärung zufolge wurde festgestellt, dass in Balıkesir und Manisa insgesamt 1.036 Wohneinheiten in 729 Gebäuden schwer beschädigt oder zerstört sind.
LISTEN VERÖFFENTLICHT
Die infolge der Arbeiten erstellten Schadensfeststellungslisten wurden in den Stadtteilverwaltungen für die Bürger zugänglich gemacht. Hausbesitzer und Mieter können den Zustand ihrer Gebäude anhand dieser Listen überprüfen.
EINSPRUCHSVERFAHREN HAT BEGONNEN
Für diejenigen, die Einspruch gegen die Schadensfeststellung einlegen möchten, wurde im Regierungsgebäude von Sındırgı eine AFAD-Antragsstelle eingerichtet. Die eingereichten Einsprüche werden von einem übergeordneten Gremium geprüft. Nach Ablauf der einmonatigen Aushangfrist wird der Schadensstatus der Gebäude endgültig feststehen.
AUFRUF DES ORTSVORSTEHERS
Der Ortsvorsteher (Muhtar) des Stadtteils Kurtuluş, Ramazan Sabay, richtete einen Appell an die Bürger: "Ich bitte alle vom Erdbeben betroffenen Mitbürger, die Listen zu prüfen und die Feststellungen zu kontrollieren. Sollten sie der Meinung sein, dass ein Fehler oder eine Unvollständigkeit vorliegt, sollten sie unbedingt Einspruch einlegen."
ABRISSVERFAHREN BEGINNT
Unterdessen wurde bekannt, dass die Abrissarbeiten an den schwer beschädigten und zerstörten Gebäuden in der Region in Kürze beginnen werden.