Scharfe Antwort von Ekrem İmamoğlu: 'Solch niederträchtige Verleumdungen bleiben nicht an mir und meiner Familie haften'

Der im Silivri-Gefängnis inhaftierte Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, äußerte sich über seinen Social-Media-Account zu den Vorwürfen gegen seinen Vater Hasan İmamoğlu.

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Der im Silivri-Gefängnis inhaftierte Bürgermeister der Stadt Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, hat scharf auf die gegen seinen Vater Hasan İmamoğlu erhobenen Vorwürfe reagiert. In einer über den Account seines Präsidentschaftskandidatenbüros veröffentlichten Erklärung wies İmamoğlu die Anschuldigungen vollständig zurück: "Mein Vater Hasan İmamoğlu hat nie eine Schule betrieben. Es kann daher auch nicht die Rede davon sein, dass eine nicht existierende Schule wegen Verbindungen zur FETÖ geschlossen wurde."

Der İBB-Bürgermeister Ekrem İmamoğlu, der durch die gegen ihn geführten Ermittlungen und seine Inhaftierung derzeit im Zentrum der türkischen Agenda steht, antwortete aus dem Gefängnis auf die Vorwürfe, die diesmal seine Familie ins Visier nahmen. Die offizielle Erklärung erfolgte, nachdem in der Öffentlichkeit Behauptungen verbreitet wurden, eine Bildungseinrichtung seines Vaters Hasan İmamoğlu sei geschlossen worden.

"DIE SCHLIESSUNG EINER NICHT EXISTIERENDEN SCHULE IST UNMÖGLICH"

"Meine Antwort auf die Verleumdungen!", so der Titel des veröffentlichten Textes, in dem Ekrem İmamoğlu argumentierte, dass die Vorwürfe völlig haltlos seien und aus einer erfundenen Verschwörung bestünden. İmamoğlu erklärte dazu:

"Mein Vater Hasan İmamoğlu hat nie eine Schule betrieben. Es kann daher auch nicht die Rede davon sein, dass eine nicht existierende Schule wegen Verbindungen zur FETÖ geschlossen wurde. Solch niederträchtige Verleumdungen bleiben nicht an mir und meiner Familie haften!"

"WIR WERDEN UNS VOR GERICHT VERANTWORTEN LASSEN"

Im weiteren Verlauf seiner Erklärung bezeichnete der İBB-Bürgermeister den Prozess, in dem er ins Visier geraten ist, als politische Operation und Verleumdungskampagne und kündigte rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen an:

"Wir werden uns natürlich vor Gericht mit den Personen und Institutionen auseinandersetzen, die diese Verleumdungen verbreiten und Komplotte schmieden."