Scharfe Kritik von Eminağaoğlu an Çerçioğlus Wechsel zur AKP: 'Für politische Ethik muss eine Regel in die Verfassung'

Während die Nachrichten, dass die von CHP-Anhängern als 'Topuklu Efe' (Absatz-Efe) bezeichnete Aydın-Bürgermeisterin Özlem Çerçioğlu zurücktreten und der AKP beitreten werde, wie eine Bombe in die politische Agenda einschlugen, mehren sich auch die Reaktionen auf diese Entscheidung von Çerçioğlu.

12punto

Es wurde bekannt, dass Özlem Çerçioğlu, die für zwei Amtszeiten als Bürgermeisterin der Stadt Aydın von der CHP gewählt wurde, in den kommenden Tagen voraussichtlich zur AKP wechseln wird.

Es wird behauptet, dass Çerçioğlu, deren Kandidatur bei den Wahlen am 31. März 2024 als eine der letzten bekannt gegeben wurde, während des Übergangsprozesses auch Arbeiter in der Stadtverwaltung und einige Bezirksvorsitzende zum Rücktritt gezwungen habe.

Während diese Entwicklungen insbesondere im CHP-Lager auf Ablehnung stoßen, häufen sich auch die Kritiken von Bürgern, deren Stimmen ihrer Meinung nach nun wertlos geworden seien.

Eine weitere Kritik zu diesem Thema kam vom ehemaligen YARSAV-Vorsitzenden Ömer Faruk Eminağaoğlu.

Eminağaoğlu reagierte auf die Entscheidung der Aydın-Bürgermeisterin Özlem Çerçioğlu, zur AKP zu wechseln. 

Der ehemalige YARSAV-Vorsitzende Eminağaoğlu erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account, dass für die politische Ethik eine neue Regel in die Verfassung aufgenommen werden müsse, und äußerte: „Wenn gewählte Vertreter bei Kommunal- oder Parlamentswahlen zu einer anderen politischen Partei wechseln, sollte ihr gewähltes Mandat enden!“