Scharfe Kritik von Sedef Kabaş nach dem Erdbeben: 'Nicht das Beben tötet!'
In einer Stellungnahme nach dem Erdbeben kritisierte Sedef Kabaş die langjährige Politik und erklärte: „Wenn diejenigen, die auf Sammelplätzen Einkaufszentren errichten, immer noch 40 % der Stimmen erhalten, dann liegt das Problem nicht beim Erdbeben.“
12punto
Die Journalistin und Autorin Sedef Kabaş hat nach dem gestrigen Erdbeben in Istanbul einen bemerkenswerten Beitrag auf ihrem Social-Media-Account veröffentlicht.
Kabaş kritisierte die langjährige Politik der Regierung nach dem Erdbeben und fand deutliche Worte.
In ihrem Beitrag schrieb Kabaş: „Diejenigen, die temporäre Erdbebensteuern dauerhaft gemacht haben, diejenigen, die auf die Frage nach den im Erdbebenfonds gesammelten Geldern mit ‚Müssen wir euch etwa Rechenschaft ablegen?‘ antworteten, diejenigen, die auf Sammelplätzen Einkaufszentren errichteten, und diejenigen, die statt Istanbul auf das Erdbeben vorzubereiten, trotzig auf Kanal Istanbul bestanden… Wenn sie immer noch 40 % der Stimmen erhalten… Dann ist es nicht das Erdbeben, das tötet!“
Mit diesen Worten kritisierte Kabaş sowohl die Erdbebenpolitik der Regierung als auch die Haltung der Öffentlichkeit gegenüber dieser Politik.
Geçici deprem vergilerini kalıcı hale getirenler,
— Sedef Kabaş (@SedefKabas) April 24, 2025
Deprem fonunda toplanan para için “size hesap mı vereceğiz” diyenler,
Toplanma alanlarına AVM dikenler,
İstanbul’u depreme hazırlamak yerine inadına Kanal İstanbul diyenler…
Hala %40 oy alıyorsa…
Öldüren deprem değildir!
Das gestrige Erdbeben der Stärke 6,2 in Istanbul verursachte zwar keine Todesopfer oder größeren Schäden, diente jedoch als Warnung für die Millionen von Menschen, die in der Stadt leben. Experten betonen weiterhin die Notwendigkeit, auf ein mögliches großes Istanbul-Erdbeben vorbereitet zu sein.