Scharfe Reaktion der AKP auf die Opposition wegen der 'Betrugsvorwürfe' bei der LGS: 'Das ist eine Politik der Grausamkeit'
Nachdem 719 Personen die Prüfung zum Übergang in weiterführende Schulen (LGS) 2025 als Erstplatzierte abgeschlossen hatten, nahmen die 'Betrugsvorwürfe' bezüglich der Prüfung an Fahrt auf. Während gegen 29 Personen ein Verwaltungsverfahren eingeleitet wurde, wurde auch ein hochrangiger Bürokrat im Bildungsministerium seines Amtes enthoben. AKP-Sprecher Ömer Çelik äußerte sich zu den Entwicklungen.
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Während das Bildungsministerium (MEB) verteidigt, dass die Prüfung transparent und kontrollierbar durchgeführt wurde, mehren sich die Reaktionen aus der Opposition und von Gewerkschaften.
Bildungsminister Yusuf Tekin äußerte sich zu der in den sozialen Medien kursierenden PDF-Datei, die angeblich Prüfungsfragen enthalten soll: "Wir haben sie gemeinsam mit unseren Experten untersucht.
Es wurde eindeutig festgestellt, dass sie anhand eines Fotos erstellt wurde, das während der Prüfung in einem Klassenzimmer aufgenommen wurde.
Es handelt sich also nicht um ein Dokument, das vor der Prüfung durchgesickert ist. Trotzdem wird versucht, die Legitimität der Prüfung in der Öffentlichkeit in Frage zu stellen. Das ist eine große Ungerechtigkeit", sagte er.
AKP-Sprecher Ömer Çelik, der bereits zuvor sagte, dass "die gegen Imam-Hatip-Schulen produzierte Lügenkampagne ein neues Beispiel für ideologischen Fanatismus ist", reagierte erneut auf die Vorwürfe und erklärte:
"Letzte Woche gab es eine Debatte über die LGS. Hier wurden von Oppositionskreisen falsche Informationen verbreitet.
Im Rahmen der Lügenpolitik wurden die Imam-Hatip-Schulen, die der Augapfel dieses Landes sind, auf grausame Weise ins Visier genommen. Obwohl ihre Lügen bewiesen wurden, haben sie weder die falschen Informationen korrigiert noch irgendeinen Schritt unternommen, um ihre Lügenpolitik zu beenden.
Das bedeutet, dass dies eine Produktion von Lügenpolitik war. Dass insbesondere die Eltern unserer erfolgreichen Kinder aufgrund ihrer Identität, ihres Berufs und ihrer Zugehörigkeit ins Visier genommen werden, zeigt, welch grausame Mentalität diejenigen haben, die dies tun. Das ist eine Politik der Grausamkeit. Wir werden das nicht zulassen."