Schengen-Erklärung aus Deutschland: Wie geht es mit den Visumverfahren für die Türkei weiter?
Deutschland hat vorübergehende Grenzkontrollen eingeführt, betonte jedoch, dass der Prozess der Visumerteilung für die Türkei davon nicht betroffen sei und wie gewohnt fortgesetzt werde.
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In einer Erklärung der deutschen Botschaft in Ankara wurde mitgeteilt, dass die heute in Deutschland begonnenen vorübergehenden Grenzkontrollen dazu dienen, eine sichere, geordnete und legale Einreise zu gewährleisten. Es wurde betont: "Der Prozess der Visumerteilung für die Türkei wird wie gewohnt weiterlaufen und von dieser Situation nicht beeinträchtigt werden."
In der schriftlichen Erklärung, die über soziale Medien veröffentlicht wurde, hieß es, dass ab heute aus Gründen der Sicherheits- und Migrationspolitik vorübergehende Grenzkontrollen an den deutschen Grenzen durchgeführt werden. Ziel dieser Kontrollen sei es, Personen ohne Einreiseerlaubnis am Grenzübertritt zu hindern.
Die Maßnahme stehe im Einklang mit dem Recht der Europäischen Union und sei den Schengen-Partnern vorab mitgeteilt worden. Das Hauptziel dieser Entscheidung sei die Gewährleistung einer sicheren, geordneten und legalen Einreise nach Deutschland, so die Erklärung weiter.
'DER PROZESS DER VISUMERTEILUNG FÜR DIE TÜRKEI WIRD WIE GEWOHNT WEITERLAUFEN'
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass Reisen zwischen den Grenzen weiterhin möglich seien und darauf geachtet werde, Wartezeiten zu vermeiden. Es wurde erneut bekräftigt: "Der Prozess der Visumerteilung für die Türkei wird wie gewohnt weiterlaufen und von dieser Situation nicht beeinträchtigt werden."
Deutschland hatte zuvor angekündigt, die bereits an den Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Tschechien und Polen eingeführten Kontrollen auf Frankreich, Luxemburg, die Niederlande, Belgien und Dänemark auszuweiten.
Das deutsche Innenministerium, das dies mit dem Kampf gegen irreguläre Migration begründete, hatte erklärt, man werde sich bemühen, die Auswirkungen der Grenzkontrollen auf den Alltag von Pendlern, den Handel und den Reiseverkehr zwischen Deutschland und diesen Ländern so gering wie möglich zu halten.