Schiffsverkehr in der Straße von Hormus blockiert

Nachdem der Iran das Feuer auf Handelsschiffe eröffnet und zwei Schiffe beschlagnahmt hat, ist der Verkehr in der Straße von Hormus zum Erliegen gekommen.

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Nachdem der Iran das Feuer auf Handelsschiffe eröffnet und zwei Schiffe beschlagnahmt hat, ist der Verkehr in der Straße von Hormus zum Erliegen gekommen. In der Region, in der die seit acht Wochen andauernden Konflikte in eine neue Phase eingetreten sind, sorgt die Eskalation der Spannungen für Besorgnis.

Der Iran gab am Donnerstag bekannt, dass er in der Straße von Hormus in mindestens zwei Handelsschiffe eingegriffen und diese gekapert habe. Dieser Vorfall führte dazu, dass der Verkehr auf der strategisch wichtigen Wasserstraße, die zuvor täglich von mindestens 10 Schiffen passiert wurde, nahezu vollständig zum Stillstand kam.

In den Morgenstunden wurde festgestellt, dass sich in der Region lediglich der Massengutfrachter LB Energy in Bewegung befand. Es wurde berichtet, dass der Tanker Ocean Jewel seinen Kurs änderte und zu warten begann, nachdem er von iranischen Sicherheitskräften bedroht worden war. In den vergangenen Stunden führten iranische Kräfte zudem Razzien auf den Schiffen MSC Francesca und Epaminondas durch.

Das in Griechenland ansässige Schiff Ascanio habe die Region am Mittwochabend nach der Lieferung von Nahrungsmittelhilfe passiert. Die verstärkten Kontrollversuche des Iran als Reaktion auf die von den USA verhängte Seeblockade haben in den letzten Tagen insbesondere bei Reedern im Persischen Golf für Unruhe gesorgt.

Die iranischen Behörden erklärten, die Operationen seien eine Vergeltungsmaßnahme für die von der Regierung in Washington eingeleitete Blockade. Seit dem 13. April haben US-Streitkräfte 31 Schiffe, bei denen es sich größtenteils um Öltanker handelte, gestoppt und aus der Region abgewiesen. Obwohl berichtet wurde, dass einige Handelsschiffe ihre Fahrt fortsetzen konnten, gaben die USA bekannt, einen Teil davon beschlagnahmt zu haben.

Derzeit liegen zwei große iranische Tanker im Hafen von Tschabahar vor Anker. Ein weiteres Frachtschiff soll unter der Überwachung eines US-Kriegsschiffes stehen.