Schlägerei unter 20 Personen in Aksaray wegen eines „schiefen Blicks“
Bei einer Schlägerei zwischen 20 Personen in einem Lokal in Aksaray, die wegen eines „schiefen Blicks“ ausbrach, wurden 6 Personen verletzt. Die alkoholisierten Beteiligten versuchten zudem, Polizeibeamte anzugreifen. Als die Verdächtigen die Warnungen der Polizei ignorierten und auf die Beamten einschlugen, eskalierte die Situation.
İHA
Der Vorfall ereignete sich gegen 01.00 Uhr in einem Lokal in der Bayrambaba-Straße 3502. Informationen zufolge kam es in dem Lokal zu einem Streit zwischen zwei Gruppen wegen eines „schiefen Blicks“. Als der Streit in eine Schlägerei überging, griffen auch Gäste an anderen Tischen ein, sodass sich schließlich etwa 20 Personen gegenseitig attackierten.
Nachdem der Lokalbesitzer den Vorfall der 112-Notrufzentrale gemeldet hatte, wurden zahlreiche Polizei- und Rettungskräfte zum Einsatzort entsandt.
Die kurz darauf eintreffenden Polizeieinheiten griffen in die Schlägerei ein und trennten die Beteiligten.
Da bei der Schlägerei 6 Personen durch Schläge verletzt wurden und beide Seiten Anzeige gegeneinander erstatteten, wollten die Polizeibeamten die Verdächtigen festnehmen.
ANGRIFF AUF POLIZEIBEAMTEN
Während es zu einer Auseinandersetzung zwischen den sich gegen die Festnahme wehrenden Verdächtigen und der Polizei kam, eskalierte die Lage, nachdem zwei Personen einen Polizeibeamten geschlagen hatten. Bei dem Vorfall, in den auch der Leiter der Kriminalpolizei der Provinz, Serkan Özbaş, eingriff, bereiteten die Verdächtigen den Polizeikräften erhebliche Schwierigkeiten.
Die 5 Verdächtigen Hasan K. (35), İzzet K. (35), Fatih K. (29), Oğuzhan K. (27) und Ekrem K. (26), die den Polizeibeamten geschlagen und Widerstand geleistet hatten, wurden mit Pfefferspray außer Gefecht gesetzt und in Handschellen abgeführt.
Die Verdächtigen wurden nach einer medizinischen Behandlung in der Notaufnahme des Bildungs- und Forschungskrankenhauses Aksaray zur Vernehmung auf die Polizeiwache Aksaray gebracht. Die von der Generalstaatsanwaltschaft Aksaray eingeleiteten Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.