Schlag gegen Geldwäsche-Bande in Gaziantep

Die Gendarmerie von Gaziantep hat eine Bande ausgehoben, die Geld über die „Hawala“-Methode wusch. Bei der Razzia wurden 2 Millionen 336 Tausend 773 US-Dollar, Goldbarren und große Mengen Bargeld sichergestellt.

İHA

Einheiten des Gendarmeriekommandos der Provinz Gaziantep führten unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaft eine Operation zur Bekämpfung von Schmuggel durch. 

Im Zuge der Ermittlungen erhielten die Teams Informationen darüber, dass in einem Unternehmen im Bezirk Şehitkâmil, das unter dem Deckmantel von Beratungsdiensten agierte, große Mengen an Devisen und Gold aufbewahrt wurden. Nach sorgfältiger Planung sowie technischer und physischer Überwachung führten sie eine Operation gegen 6 Tatverdächtige durch, die durch die Nutzung des „HAWALA“-Systems, einer Methode für illegale und nicht registrierte Geldtransfers, unrechtmäßige Gewinne erzielten. 

Bei der Operation wurden die Verdächtigen gefasst und festgenommen. Bei Durchsuchungen in zwei separaten Geschäftsräumen sowie an den Personen und in den Fahrzeugen der Verdächtigen wurden 2 Millionen 336 Tausend 773 US-Dollar, 6 Tausend 30 Euro, 9 Tausend 870 Türkische Lira, 31 Tausend 256 Saudi-Riyal, 1 Kilogramm Goldbarren und 348 Gramm Altgold sichergestellt. Zudem wurden Überwachungsaufzeichnungen der Geschäftsräume, 1 Terminkalender, 1 Geldzählmaschine sowie 6 Mobiltelefone beschlagnahmt.

Alle festgenommenen Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen den Justizbehörden vorgeführt, inhaftiert und in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.