Schlechte Nachrichten von der zweijährigen Sıla, die Opfer sexuellen Missbrauchs wurde
Die zweijährige Sıla Y., die in Tekirdağ Opfer von sexuellem Missbrauch und Gewalt wurde, wird im Stadtkrankenhaus von Tekirdağ intubiert behandelt. Ihr Zustand hat sich verschlechtert; es wurde berichtet, dass sie nicht mehr auf Medikamente reagiert. Ihre Familie wartet hoffnungsvoll.
İHA
Nach dem schrecklichen Vorfall, der Sıla Y. widerfahren ist, wird sie weiterhin auf der Intensivstation behandelt. Den vorliegenden Informationen zufolge bleibt der Zustand des kleinen Mädchens ernst, und es wurde mitgeteilt, dass sie nicht mehr auf Medikamente reagiert.
Ihre Familie und Angehörige warten vor dem Krankenhaus auf gute Nachrichten zur Behandlung von Sıla, die auf der Intensivstation intubiert liegt. Im Rahmen der Ermittlungen zu dem Vorfall befinden sich fünf Personen, darunter die Mutter Bakiye Y. und Nachbarskinder, in Untersuchungshaft.
SIE REAGIERT NICHT AUF MEDIKAMENTE
Sılas Tante Aslı Tatar sagte nach einem Gespräch mit den Ärzten: „Sıla reagiert mittlerweile nicht mehr auf Medikamente. Ihr Zustand wird von Tag zu Tag kritischer. Aber wir sagen uns, solange ihr Herz schlägt, gibt es Hoffnung. Unser einziger Wunsch ist es, gute Nachrichten von Sıla zu erhalten. Wir stehen in ständigem Kontakt mit unseren Ärzten und klammern uns an jeden noch so kleinen Hoffnungsschimmer. Doch heute haben wir mit unseren Ärzten gesprochen und erfahren, dass Sıla nicht mehr auf die Medikamente anspricht.“
SIE BRACH IN TRÄNEN AUS
Während ihrer Erklärung konnte Tatar ihre Tränen nicht zurückhalten und sagte: „Jedes Mal, wenn das Telefon klingelt, bleibt uns das Herz stehen und wir fragen uns: ‚Gibt es etwa Neuigkeiten von Sıla?‘ Möge Gott so etwas niemandem antun, nicht einmal meinem ärgsten Feind. Besonders wenn es das eigene Fleisch und Blut betrifft. Unsere Ärzte tun dankenswerterweise ihr Bestes; wenn so etwas anderen passierte, hat unser Herz bereits geblutet. Jetzt ist es uns passiert. Unser Liebling leidet dort. Und jeden Tag erhalten wir schlechtere Nachrichten. Die Ärzte kämpfen, Gott segne sie. Wo sind die Menschen für Sıla? Wir sind hier allein, die Täter sitzen im Gefängnis. Ist die Sache damit etwa erledigt? Sıla kämpft mit dem Tod. Wo sind unsere Mitmenschen? Wir leiden. Jeden Tag leiden wir, wenn wir schlechte Nachrichten von den Ärzten erhalten.“