Schleuser-Razzia in Bursa: 22 ausländische Staatsangehörige entdeckt

Bei einer Razzia im Bezirk Yıldırım in Bursa wurden 22 Migranten aus Syrien und Afghanistan entdeckt, die dort ohne Arbeitserlaubnis arbeiteten und untergebracht waren.

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Im Bezirk Yıldırım in Bursa wurden bei einer Operation gegen Schleuserkriminalität 22 ausländische Staatsangehörige aus Syrien und Afghanistan entdeckt. 

Bei der Operation, die von der Provinzdirektion für Migrationsverwaltung und der Abteilung für die Bekämpfung von Schleuserkriminalität und Grenzübergängen durchgeführt wurde, stellte sich heraus, dass in einem Betrieb am 11 Eylül Bulvarı im Stadtteil Çelebi Mehmet ausländische Staatsangehörige ohne Arbeitserlaubnis beschäftigt wurden und dort auch untergebracht waren.

ILLEGALE BESCHÄFTIGUNG UND UNTERKUNFT

Bei der Razzia wurde festgestellt, dass die ausländischen Staatsangehörigen in Containerkabinen auf dem Betriebsgelände untergebracht waren und ohne Arbeitserlaubnis tätig waren.

Von diesen Personen waren 12 syrische Staatsangehörige ohne Ausweispapiere und 2 afghanische Staatsangehörige ohne Ausweispapiere. Zudem wurde bekannt, dass 2 syrische Staatsangehörige, die in anderen Provinzen registriert sind, sich ohne Genehmigung in Bursa aufhielten, während 6 Personen über in Bursa registrierte Ausweise für vorübergehenden Schutz verfügten.

In Befragungen gaben die afghanischen Staatsangehörigen ohne Ausweispapiere an, über Van, und die syrischen Staatsangehörigen ohne Ausweispapiere über Hatay und Gaziantep illegal in das Land eingereist zu sein. Sie arbeiteten bereits seit ein bis sieben Jahren in diesem Betrieb in Bursa. Es wurde bekannt, dass die Unterbringung und die weiteren Bedürfnisse der Arbeiter vom Betriebsinhaber und dem Vorarbeiter gedeckt wurden.

BETRIEBSINHABER UND VORARBEITER IN GEWAHRSAM

Im Zusammenhang mit dem Vorfall wurden der Betriebsinhaber und der Vorarbeiter den Justizbehörden überstellt.

Im Rahmen der Ermittlungen wegen Schleuserkriminalität wurden die Verdächtigen İ.H. und T.A. festgenommen. Die ausländischen Staatsangehörigen wurden nach ihrer Befragung als Auskunftspersonen der Provinzdirektion für Migrationsverwaltung übergeben.

Die Behörden betonten, dass der Kampf gegen Schleuserkriminalität entschlossen fortgesetzt werde und solche illegalen Aktivitäten nicht toleriert würden.