Schock an einer Schule: Schüler bringt Pistole mit und tötet Mitschüler

In Karaman hat ein Gymnasiast einen Mitschüler erschossen. Der tatverdächtige Schüler A.G. wurde nach dem Vorfall festgenommen. Das Ministerium kündigte an, sich dem Gerichtsverfahren als Nebenkläger anzuschließen.

12punto

An der Karaman Hakkı Teke Spor Lisesi im Stadtteil Urgan in Karaman hat sich ein erschütternder Vorfall ereignet.

Nach vorliegenden Informationen begannen A.G. (17) und Mehmet Eren Parlak (17), die beide die 11. Klasse besuchen, gegen 09.45 Uhr in der Sporthalle auf dem Schulgelände einen Streit. Als dieser in eine körperliche Auseinandersetzung überging, feuerte A.G. vor den Augen von Lehrern und anderen Schülern drei Schüsse auf Mehmet Eren Parlak ab, wobei er ihn mit einer Pistole, die er in seiner Schultasche mitgebracht hatte, in die Brust und an der Hand traf. Parlak brach blutüberströmt zusammen und erlitt schwere Verletzungen.

Nach dem Notruf wurden Rettungskräfte und zahlreiche Polizeieinheiten zum Tatort entsandt. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurde der verletzte Jugendliche mit einem Krankenwagen in das Karaman Eğitim ve Araştırma Hastanesi gebracht.

JUGENDLICHER VERSTORBEN

Mehmet Eren Parlak konnte trotz aller Bemühungen im Krankenhaus nicht gerettet werden und verstarb. A.G., der nach dem Vorfall von der Polizei zusammen mit der Tatwaffe festgenommen wurde, wurde nach einer medizinischen Untersuchung im Krankenhaus zur Polizeidirektion gebracht. Das Tatortteam führte Untersuchungen in der Sporthalle durch, in der sich der Vorfall ereignete. Nach Bekanntwerden des Vorfalls trafen auch der Polizeipräsident der Provinz, Mehmet Turhan, und der Bildungsdirektor der Provinz, Mehmet Çalışkan, an der Schule ein, um sich über die Lage zu informieren.

Es wurde bekannt, dass der von seinem Mitschüler getötete Mehmet Eren Parlak in den Karaman Sevgi Evleri untergebracht war.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

STELLUNGNAHME DES MINISTERIUMS: WIR WERDEN UNS DEM GERICHTSVERFAHREN ANSCHLIESSEN

In einer Erklärung des Ministeriums für Familie und soziale Dienste zur Tötung des unter staatlichem Schutz stehenden Schülers Mehmet Eren Parlak in Karaman hieß es: "Wir haben mit großer Bestürzung erfahren, dass heute in Karaman eines unserer Kinder, das unter staatlicher Obhut steht, an seiner Schule Opfer eines bewaffneten Angriffs durch ein anderes Kind wurde. Unser Kind, das nach der Erstversorgung vor Ort ins Krankenhaus eingeliefert wurde, konnte trotz aller Bemühungen nicht gerettet werden. Unsere Ministeriumsteams haben unmittelbar nach dem Vorfall sofort gehandelt. Für die unter staatlicher Obhut stehenden Kinder in Karaman sowie für die anderen von dem Vorfall betroffenen Schüler wurden psychosoziale Unterstützungsmaßnahmen eingeleitet. Wir geben hiermit respektvoll bekannt, dass wir uns als Ministerium dem Gerichtsverfahren als Nebenkläger anschließen werden. Wir wünschen unserem Kind Gottes Gnade und sprechen unserer Ministeriumsfamilie unser Beileid aus. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen."