Schockierende Behauptung im Fall Narin Güran: Sucharbeiten wurden gezielt behindert
Wie aus einem Protokoll der JASAT hervorgeht, wurden die Sucharbeiten nach der 8-jährigen Narin Güran, deren lebloser Körper in Diyarbakır gefunden wurde, vorsätzlich behindert. Dem Protokoll zufolge wurden die Gendarmerie-Einheiten durch das Legen von Bränden, Stromausfälle und fingierte Hinweise in die Irre geführt.
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Im Zuge der Ermittlungen zum Mord an der 8-jährigen Narin Güran, die in Diyarbakır 19 Tage lang vermisst wurde und deren lebloser Körper im Eğertutmaz-Bach gefunden wurde, kommen weiterhin neue Details ans Licht.
Ein von der Gendarmerie-Ermittlungseinheit (JASAT) erstelltes Protokoll belegt, dass versucht wurde, die Such- und Rettungsarbeiten bewusst zu behindern.
VERSUCHE DER BEHINDERUNG FESTGESTELLT
In dem von der JASAT erstellten Protokoll wird festgehalten, dass die am 21. August 2024 eingeleiteten Sucharbeiten nach der vermissten Narin Güran von einigen Personen durch ablenkende und irreführende Aktionen gestört werden sollten.
Dem Protokoll zufolge wurden im Dorf vorsätzlich Brände gelegt, Stromausfälle herbeigeführt und die Gendarmerie-Einheiten durch fingierte Hinweise gezielt in die Irre geleitet.
Es wurde vermerkt, dass insbesondere einige Mitglieder der Familie Güran an diesen Aktionen beteiligt waren und versucht wurde, die Gendarmerie-Einheiten vom Tatort fernzuhalten.
Im JASAT-Protokoll der Akte wurden die fingierten Hinweise und ablenkenden Aktionen zur Ablenkung der Ermittlungen wie folgt aufgelistet:
>> Es wurde behauptet, dass 'in der Nähe eines von Syrern bewohnten Zeltes ein Hausschuh gefunden wurde', um das Gendarmerie-Personal in diesen Bereich zu locken,
>> Im Dorf wurde ein Brand gelegt,
>> Während der Such- und Rettungsarbeiten kam es zu ungewöhnlichen Stromausfällen,
>> Zwei Personen meldeten, dass ein Mädchen in den oberen Teil des Dorfes gebracht worden sei; durch diese falschen Aussagen wurden die Sicherheitskräfte in die Irre geführt,
>> Durch solche Aktionen sollte das Gendarmerie-Personal vom Eğertutmaz-Bach ferngehalten werden,
>> Ein Teil dieser Aktionen wurde von einigen Mitgliedern der Familie Güran durchgeführt.
ERMITTLUNGEN ZUM MORD AN NARİN GÜRAN
Im Rahmen der Ermittlungen zum Mord an der 8-jährigen Narin Güran in Diyarbakır wurden bisher 11 Verdächtige inhaftiert, darunter die Mutter Yüksel Güran und der Bruder Enes Güran.
Im Zuge der Ermittlungen wurden zudem I.K. und Ş.K., bei denen es sich um Verwandte von Narin handeln soll, festgenommen.