Schockierende Enthüllung über IS-Mitglied, das Anschläge auf Istanbuler Synagogen plante: Bezieht Behindertenrente

IS-Mitglieder, die im November 2023 Anschläge auf Synagogen in Istanbul planten, wurden dank der Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte bei der Ausspähung gefasst. Geheimdienstinformationen zufolge kamen Details über die beiden Personen ans Licht, die den Angriff vorbereiteten. Den Informationen zufolge stellte sich heraus, dass das IS-Mitglied, das den Anschlag plante, eine Rente bezog.

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Im November 2023 ergriffen die Sicherheitskräfte Maßnahmen gegen IS-Mitglieder, die Anschläge auf Synagogen, Kirchen sowie Einkaufs- und Unterhaltungszentren in Istanbul vorbereiteten.

Geheimdienstinformationen aus Frankreich bestätigten diesen Plan. Es wurde festgestellt, dass insbesondere die Neve-Schalom-Synagoge, die Ahrida-Synagoge, das Or-Ahayim Balat Musevi-Krankenhaus und die Vlaherna-Kirche der Gottesmutter als Ziele ausgewählt wurden. Aus diesem Grund wurden rund um die betroffenen Gotteshäuser verstärkte Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

BEI DER AUSSPÄHUNG ENTDECKT

Am 28. November 2023 wurden zwei IS-Mitglieder entdeckt, die das Or-Ahayim Balat Musevi-Krankenhaus und die Ahrida-Synagoge im Istanbuler Stadtteil Fatih ausspähten.

Mıjbel Al-Shuwaiki, alias „Ebu Yakin El Iraki“, und Mohammed Khlaf İbrahim, alias „Ebu Leys“, gingen getrennt voneinander, um nicht aufzufallen, während sie vor der Ahrida-Synagoge umherliefen und Fotos von der Umgebung machten. Die Polizei identifizierte sie nach Untersuchungen und nahm die Verdächtigen fest.

GEHEIME PLÄNE AUFGEDECKT

Dem Bericht von Timur Soykan von der Zeitung BirGün zufolge konnten die Identitäten der Verdächtigen nach polizeilichen Ermittlungen geklärt werden. Mıjbel Al-Shuwaiki, der mit einer Aufenthaltserlaubnis in Sakarya lebte, kehrte nach der Ausspähung mit dem Bus von Istanbul nach Sakarya zurück. Der andere Verdächtige, Mohammed Khlaf İbrahim, war aus Balıkesir nach Istanbul gekommen.

'SIE HABEN MIR EINE RENTE BEWILLIGT'

Mohammed Khlaf İbrahim, alias „Ebu Leys“, der in Balıkesir festgenommen wurde, behauptete in seiner Aussage, er sei zu 70 Prozent sehbehindert und kein IS-Mitglied. İbrahim, der illegal in die Türkei eingereist war, erklärte: „Aufgrund meiner gesundheitlichen Probleme habe ich die notwendigen Anträge gestellt. Ich beziehe weiterhin eine Behindertenrente vom Roten Halbmond“, und gab an, dass ihm staatliche Unterstützung bewilligt wurde.

GAB AUSSPÄHUNG ZU

Mıjbel Al-Shuwaiki, alias „Ebu Yakin El Iraki“, der mit İbrahim an der Ausspähung beteiligt war, legte ein Geständnis ab. Er sagte aus, dass er zwischen 2014 und 2017 in den Reihen des IS in Mossul gekämpft habe und 2017 auf illegalem Weg in die Türkei gekommen sei. Al-Shuwaiki erklärte, dass er während der Ausspähung Fotos gemacht und diese an die Anführer der Organisation weitergeleitet habe.

PLANTE ANGRIFF AUF GOTTESHAUS

Al-Shuwaiki sagte: „Ich bin Mitglied des Selman-Farisi-Bataillons, das als türkischer Ableger des IS gegründet wurde. Der Emir dieses Bataillons ist eine Person namens ‚Abdulkerim‘. Im Oktober 2023 wurde ich von einer Person mit dem Codenamen ‚Ebu Tayibe‘ angerufen und aufgefordert, die Synagogen in Istanbul auszuspähen. Ich kam nach Istanbul und führte zusammen mit ‚Ebu Leys‘ die Ausspähung durch. Nachdem ich die Fotos gemacht hatte, leitete ich sie an die Organisation weiter.“

Al-Shuwaiki gab an, dass die Anführer der Organisation nach der Ausspähung erklärt hätten, dass ein Angriff auf ein Gotteshaus, bei dem zwei Personen im Kampf sterben würden, für Aufsehen sorgen würde. Er äußerte jedoch, dass er keine Informationen darüber habe, wie der Angriff durchgeführt werden sollte oder wer ihn organisieren würde. Al-Shuwaiki sagte, dass einer derjenigen, die den Angriff ausführen sollten, „Ebu Leys“ sein könnte.

VERSTÄRKTE SICHERHEITSMASSNAHMEN

Nachdem dieser Vorfall bekannt wurde, wurden die Sicherheitsvorkehrungen rund um verschiedene Gotteshäuser, insbesondere Synagogen und Kirchen in Istanbul, verschärft. Die Sicherheitskräfte erklärten, dass sie stadtweit gegen jeden Angriffsversuch in Alarmbereitschaft seien.