Schreckliches Geständnis des Neffen: Er tötete seinen Onkel und täuschte eine 'Pilgerreise' vor

Es stellte sich heraus, dass Murat Açkan, der vor etwa 6 Monaten in Adana als vermisst gemeldet wurde, einem Mord zum Opfer fiel. Açkan wurde von seinem Stiefneffen Fahri Demirdüzen mit einer Schusswaffe getötet und auf seinem Bauernhof in Konya in einer Tiefe von 3 Metern vergraben. Demirdüzen, der den Mord gestand, gab an, er habe versucht, die Familie zu täuschen, indem er behauptete, sein Onkel sei auf der Pilgerreise.

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In Adana kam ein unfassbarer Mord und ein perfider Mordplan ans Licht. Da die Familie von Murat Açkan (61) nach dem 20. März nichts mehr von ihm gehört hatte, erstattete Açkans Schwester Rahime Acar am 28. Juni eine Vermisstenanzeige. Nach der Vermisstenanzeige bildete die Mordkommission der Sicherheitsdirektion, die einen Mord vermutete, ein Spezialteam und begann mit der Suche nach Açkan.

Es wurde festgestellt, dass Murat Açkan am 20. März zu seinem Bauernhof im Bezirk Ereğli in Konya gefahren war. Daraufhin kontaktierten die Ermittler der Mordkommission den Besitzer des Bauernhofs, Fahri Demirdüzen (51). Es wurde ermittelt, dass der Bauernhof eigentlich Murat Açkan gehörte, aber auf dem Papier auf Fahri eingetragen war. Als Fahri Demirdüzen als Auskunftsperson vernommen wurde, erregte er durch widersprüchliche Antworten Verdacht.

ER GESTAND, IHN MIT EINER SCHUSSWAFE GETÖTET ZU HABEN

Die Mordermittler, die Verdacht gegen Fahri Demirdüzen schöpften, setzten ihre eingehenden Untersuchungen fort. Im Zuge der Ermittlungen wurden PTS-Daten (Fahrzeugerkennungssystem) und Überwachungskameras auf einer Strecke von 200 Kilometern von Adana bis zum Bezirk Ereğli in Konya ausgewertet. Nach den Untersuchungen wurde Demirdüzen festgenommen.

Der nach Adana gebrachte Fahri Demirdüzen gestand in seiner Vernehmung, seinen Stiefonkel Murat Açkan mit einer Schusswaffe erschossen zu haben, und schilderte den Tathergang. Es wurde bekannt, dass der Tatverdächtige mit Murat Açkans Nichte Zeynep Demirdüzen verheiratet ist und zwei Kinder hat. Demirdüzen behauptete, er habe auf dem Bauernhof gearbeitet und sein Stiefonkel Açkan habe ihn beschimpft, weil die Arbeit nicht voranginge; daraufhin sei der Streit eskaliert, er habe zur Waffe gegriffen, ihm die Waffe aus der Hand genommen und ihn getötet.

ER LÜGTE, ER SEI 'AUF PILGERREISE' GEGANGEN

Fahri Demirdüzen gab an, dass er nach der Tötung seines Stiefonkels lange Zeit neben ihm gestanden und geweint habe und dass während der Tat niemand auf dem Bauernhof gewesen sei. Demirdüzen erklärte, dass er nach Einbruch der Dunkelheit mit einem Bagger ein Loch gegraben und seinen Onkel in 3 Metern Tiefe vergraben habe. Fahri Demirdüzen nahm das Mobiltelefon von Murat Açkan an sich und fuhr mit seinem eigenen Fahrzeug nach Adana. Er gestand, dass er mit dem Handy seines getöteten Onkels in die Nähe dessen Wohnhauses gefahren sei, um eine Signalverbindung über die Basisstation zu erzeugen.

Fahri Demirdüzen kam am 23. März zusammen mit seiner Frau Zeynep Demirdüzen unter dem Vorwand nach Adana, „einen Autoreifen zu wechseln“. Es wurde bekannt, dass Fahri nach seiner Ankunft in Adana gegenüber Rahime Acar, der Schwester von Murat Açkan und gleichzeitig seiner eigenen Schwiegermutter, behauptete, Açkan sei auf Pilgerreise gegangen und werde erst zum Opferfest zurückkehren. Demirdüzen überzeugte die Familie von der Pilgerreise, indem er log, sein Onkel habe zu ihm gesagt: „Behalte das Auto und lass mich in Adana ab“.

ER GESTAND ALLES

Fahri Demirdüzens Schwiegermutter Rahime Acar, die gleichzeitig die Schwester von Murat Açkan ist, ging 9 Tage nach dem Opferfest zur Polizei und erstattete eine Vermisstenanzeige. Daraufhin leiteten die Mordermittler eine Untersuchung ein. Bei den Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass Açkan einem Mord zum Opfer gefallen war und dass Demirdüzen die Tat begangen hatte.

Daraufhin wurde Demirdüzen festgenommen. Der Tatverdächtige erzählte in seiner Vernehmung alles. Die Polizei fuhr gemeinsam mit dem Täter zum Bauernhof von Murat Açkan im Stadtteil Aziziye im Bezirk Ereğli in Konya. Der Täter Demirdüzen zeigte der Polizei die Stelle, an der er seinen Stiefonkel vergraben hatte. Die Leiche wurde mit Hilfe eines Baggers aus der Erde geborgen. Die Leiche wurde zur Autopsie in das Institut für Rechtsmedizin in Konya gebracht.

Nach der Autopsie wurde der Leichnam nach Adana überführt und auf dem Friedhof Kabasakal beigesetzt. Der Tatverdächtige Demirdüzen wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Gericht vorgeführt und inhaftiert.