Schüler müssen für ihre Abschlussfeiern eine 'Genehmigung' einholen
Zwei Wochen vor Schuljahresende hat das Bildungsministerium (MEB) ein neues Rundschreiben zu Abschlussfeiern an Schulen veröffentlicht. Dem Rundschreiben zufolge ist für Abschlussveranstaltungen künftig eine Genehmigung des Ministeriums erforderlich.
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Das Bildungsministerium (MEB) hat wenige Tage vor Schuljahresende ein neues Rundschreiben veröffentlicht. Die darin getroffenen Entscheidungen zu den an Schulen geplanten Abschlussfeiern haben die Träume von Millionen Schülern zunichtegemacht.
Dem Rundschreiben zufolge dürfen Abschlussveranstaltungen nicht gegen nationale, moralische, ethische und kulturelle Werte verstoßen. Bei den Feiern wird kein Pomp gestattet sein, und für die Veranstaltungen ist die Zustimmung der Eltern einzuholen.
Es sollen Feiern organisiert werden, die dem Entwicklungsstand der Schüler und pädagogischen Kriterien entsprechen; insbesondere in der Vorschule und im Primarbereich sollen die Veranstaltungen dem Alter und der Entwicklung der Kinder angepasst sein.
DURCHFÜHRUNG INNERHALB DER SCHULE
Dem Bericht der Türkiye Gazetesi zufolge werden die Schulleitung, Lehrkräfte und Eltern zusammenarbeiten, um die Schüler während der Veranstaltungen vor jeglichen schädlichen Gewohnheiten, negativem Verhalten und Exzessen zu schützen sowie Verschwendung zu vermeiden.
Aktivitäten, die Eltern und Schulen finanziell belasten könnten, sollen vermieden werden, und die Veranstaltungen sind innerhalb der Schule durchzuführen.
Die geplanten Abschlussveranstaltungen werden erst nach Genehmigung durch die jeweiligen Provinz- oder Bezirksdirektionen für nationale Bildung stattfinden.
Es sollen Aktivitäten geplant werden, die die Schulkultur fördern, schülerzentriert sind, die Schule mit ihrem Umfeld vernetzen und den Zusammenhalt sowie die Integration unter den Schulmitarbeitern stärken.