Schutzstatus von Rasim Ozan Kütahyalı aufgehoben

Das Innenministerium hat den seit 2008 bestehenden Personenschutz für den Fernsehkommentator Rasim Ozan Kütahyalı, gegen den derzeit ermittelt wird, beendet. Die Entscheidung wurde während einer Sitzung der Zentralen Schutzkommission getroffen.

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Das Innenministerium hat den Schutzstatus für den Fernsehkommentator Rasim Ozan Kütahyalı aufgehoben. Kütahyalı, der seit 2008 unter staatlichem Schutz stand, hat nach einem Beschluss der bei der Generaldirektion für Sicherheit tagenden Zentralen Schutzkommission keinen Anspruch mehr auf Personenschutz. Den Vorsitz der Kommission führte der stellvertretende Innenminister und für die Polizei zuständige Münir Karaloğlu.

AUSSAGEN ZU TREUHÄNDERN SORGTEN FÜR DISKUSSIONEN

Kütahyalı hatte zuvor in einer Fernsehsendung erklärt: „Ich bin jemand, der seit 2008 geschützt wird, ich habe noch nie einen Polizisten mit Klebeband in der Tasche gesehen.“ Diese Äußerungen stießen in der Öffentlichkeit auf Kritik und führten dazu, dass die Gründe für den staatlichen Schutz infrage gestellt wurden.

Nachdem gegen Kütahyalı wegen der Behauptung, für die CHP werde ein Treuhänder ernannt, ein Ermittlungsverfahren wegen „öffentlicher Verbreitung irreführender Informationen“ eingeleitet worden war, wurde er am 17. Mai festgenommen und anschließend unter Auflagen, darunter ein Ausreiseverbot und eine Meldepflicht, wieder auf freien Fuß gesetzt.

ENTSCHEIDUNG GETROFFEN

Wie der T24-Autor Tolga Şardan berichtet, erfolgte die Aufhebung des Schutzstatus für Kütahyalı im Anschluss an diese Ermittlungen. Die Zentrale Schutzkommission begründete die Entscheidung damit, dass sich die Sicherheitslage geändert habe und keine Schutzmaßnahmen mehr erforderlich seien.