Schwiegersohn von Ali Erbaş, der zum Boykott aufrief, hat sein Vermögen massiv vergrößert!
Während der Präsident für religiöse Angelegenheiten, Ali Erbaş, weiterhin zum Boykott israelischer Produkte aufruft, hat das Unternehmen seines Schwiegersohns Berat Şirinat, das als türkischer Vertriebspartner für dieselben Marken fungiert, seinen Gewinn im Jahr 2024 versiebenfacht und auf 26,5 Millionen TL gesteigert.
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Die Bilanz der Angriffe, die Israel nach der Operation „Al-Aqsa-Flut“ der Hamas am 7. Oktober 2023 auf den Gazastreifen startete, wird immer verheerender. Bislang sind 64.368 Palästinenser ums Leben gekommen, 162.367 Menschen wurden verletzt. Wie in vielen Ländern der Welt wurden auch in der Türkei Boykottaufrufe laut.
Während von der Großen Nationalversammlung der Türkei bis hin zu öffentlichen Einrichtungen vielerorts Boykottentscheidungen gegen israelische Produkte getroffen wurden, rief auch der Präsident für religiöse Angelegenheiten, Ali Erbaş, wiederholt dazu auf, den „Boykott fortzusetzen“.
UNTERNEHMEN DES SCHWIEGERSOHNS ALS VERTRIEBSPARTNER FÜR ISRAELISCHE MARKEN ENTTARNT
Doch im Schatten der Boykottaufrufe kam ein bemerkenswertes Detail ans Licht. Es wurde festgestellt, dass Berat Şirinat, der Schwiegersohn von Erbaş und Ehemann dessen Tochter Feyza Erbaş, als türkischer Vertriebspartner für Kraftstoff- und Automobilmarken fungiert, die aufgrund ihrer angeblichen Unterstützung für Israel auf der Boykottliste stehen.
Das 2007 gegründete Unternehmen namens Şirinler Petrol hat seinen Sitz in Sakarya und vertritt nachweislich zwei Produkte in der Türkei, die auf der Boykottliste geführt werden.
AUFFÄLLIGER ANSTIEG DER GEWINNZAHLEN
Laut einem Bericht von Mustafa Bildircin von der Zeitung Birgün erregten die Gewinnzahlen, die das Unternehmen von Şirinat bei der Steuerbehörde gemeldet hat, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.
Im Jahr 2022 beliefen sie sich auf 3,2 Millionen TL.
Das Unternehmen, das im Jahr 2023 einen Gewinn von 3,8 Millionen TL auswies,
verzeichnete im Jahr 2024 einen atemberaubenden Anstieg und steigerte seinen Gewinn auf 26,5 Millionen TL.
„WIR MÜSSEN DEN BOYCOTT FORTSETZEN“
Andererseits hatte Ali Erbaş in einer Rede bei einer Veranstaltung zur Unterstützung Palästinas in den vergangenen Wochen folgende Worte geäußert:
„Es ist eine Sünde, die Unterstützer der Völkermörder zu unterstützen. Wir müssen den Boykott fortsetzen. Wenn ein Muslim weiterhin Boykottprodukte kauft, sie in sein Haus bringt und diejenigen unterstützt, die die Unterdrücker unterstützen, sollte er seinen Glauben hinterfragen.“