Sechs Verdächtige nach Gebäudeeinsturz in Konya festgenommen

Sechs Verdächtige, die wegen ihrer mutmaßlichen Verantwortung für den Einsturz eines vierstöckigen Gebäudes in Konya festgenommen wurden, befinden sich nun in Untersuchungshaft.

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Auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft Konya stieg die Zahl der Festnahmen auf 6, nachdem zwei weitere Verdächtige gefasst wurden, denen eine Mitschuld an dem Vorfall vorgeworfen wird.

Die Verdächtigen, deren polizeiliche Maßnahmen bei der Mordkommission der Kriminalpolizei der Provinz Konya abgeschlossen wurden, wurden unter Begleitung der Bereitschaftspolizei mit einem Bus zur medizinischen Untersuchung in das Konya Numune Krankenhaus gebracht.

Die Verdächtigen, der Fischladenbesitzer Kazım F., der ehemalige Cafébesitzer Kemal Ö., die Ladenbesitzer Hakkı İ. und Mehmet P., der Innenarchitekt Tuncer D. sowie Volkan D., der die Renovierungsarbeiten im Fischladen durchführte, wurden dem Haftrichter vorgeführt.

Nach der Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft wurden die Verdächtigen mit dem Antrag auf Untersuchungshaft dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. 

Der zuständige Haftrichter ordnete nach Anhörung der Aussagen die Untersuchungshaft für alle 6 Verdächtigen an. 

Es wurde bekannt, dass die Arbeit des Sachverständigengremiums noch andauert.

Es wird behauptet, dass die Verdächtigen Kazım F. und Kemal Ö. ausgesagt hätten, sie hätten die Wand des Ladens durchbrochen, um an zwei verschiedenen Stellen Türen zu öffnen.

Das Taşoluk-Apartment in der Beyşehir-Straße im Stadtviertel Selçuk im zentralen Bezirk Selçuklu in Konya war am 24. Januar eingestürzt. Drei Personen konnten aus den Trümmern gerettet werden, für zwei weitere kam jede Hilfe zu spät; ihre Leichen wurden geborgen.

Im Zusammenhang mit dem Vorfall, zu dem die Generalstaatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet hat, wurden ein stellvertretender Generalstaatsanwalt und zwei Staatsanwälte beauftragt; in der ersten Phase waren 4 Personen festgenommen worden.