Seçil Erzan erteilt ihrem Anwalt Anweisungen: Diesmal tritt sie als 'Klägerin' auf
Die ehemalige Bankfilialleiterin Seçil Erzan behauptet, dass ihr Arbeitsverhältnis mit der Bank rechtswidrig beendet wurde und ihre Abfindung nicht ausgezahlt wurde.
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Die ehemalige Filialleiterin der Denizbank, Seçil Erzan, gegen die wegen des Vorwurfs des Betrugs an zahlreichen Personen, darunter auch Fußballprofis, Haftstrafen von mehreren Jahrzehnten gefordert werden, bereitet eine Klage gegen die Denizbank A.Ş. vor, bei der sie 23 Jahre lang tätig war. Sie behauptet, dass ihr Arbeitsvertrag rechtswidrig gekündigt wurde und ihre Abfindung nicht gezahlt worden sei.
Wie Özge Eğrikar von der Zeitung Hürriyet berichtet, hat Seçil Erzan, die im Marmara-Gefängnis in Silivri inhaftiert ist, über ihren Anwalt Bülent Aybirdi beim Mediationszentrum in Çağlayan einen Antrag gestellt. Sie fordert die Auszahlung ihrer Abfindungs- und Kündigungsentschädigungen für den Zeitraum ihrer Tätigkeit als Filialleiterin bei der Denizbank vom 25. Oktober 2000 bis zum 10. April 2023.
"DURCH EINE VON DER BANK INSZENIERTE LIST VERHAFTET"
Aybirdi, der in seinem Antrag argumentiert, dass seine Mandantin durch eine von der Denizbank inszenierte List verhaftet wurde, forderte, dass die Anträge im Falle einer Einigung beider Parteien bei einem gemeinsamen Mediator bearbeitet werden.
Anwalt Aybirdi äußerte sich wie folgt: „Die Denizbank hat meine Mandantin auf illegalem Wege festgehalten und verhört. Als ob das nicht genug wäre, hat sie den Arbeitsvertrag von Seçil Erzan beendet, ohne die im Arbeitsgesetz festgelegten Fristen und Verfahren einzuhalten.
Die Denizbank hat sich zudem dazu entschieden, die meiner Mandantin zustehende Abfindung nicht zu zahlen. Wir haben nun rechtliche Schritte eingeleitet, um den Anspruch von Seçil Erzan auf ihre Abfindung durchzusetzen.“