Sedat Peker hatte es enthüllt: Hadi Özışık nahm seine Tochter mit und besuchte den Palast

Hadi Özışık, dessen Treffen mit dem Anführer einer kriminellen Vereinigung, Sedat Peker, bekannt geworden war, wurde im Palast von Präsident und AKP-Vorsitzendem Recep Tayyip Erdoğan empfangen. Özışık kündigte den Besuch mit den Worten an: „Die Front des Bösen wird weiterhin vor Wut schäumen.“

12punto

Präsident und AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan traf sich mit Hadi Özışık, dem Vorstandsvorsitzenden der regierungsnahen İnternethaber Yayın Grubu

Die Ankündigung des Treffens kam von Özışık. 

Hadi Özışık, der Erdoğan gemeinsam mit seiner Tochter Nazlı Özışık im Präsidentenpalast besuchte, teilte ein Foto des Treffens auf seinem X-Account und schrieb dazu: 

„Ich habe unseren Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zusammen mit meiner Tochter Nazlı Özışık im Külliye besucht. Unsere Freunde, die uns in guten wie in schlechten Zeiten zur Seite stehen, werden beim Anblick dieses Fotos sicherlich ihre gewohnt aufrichtigen Gefühle zum Ausdruck bringen. Natürlich wird die Front des Bösen weiterhin vor Wut schäumen.“


WAS WAR PASSIERT?

Es wurde behauptet, dass Hadi Özışık, der Vorstandsvorsitzende der İnternethaber Yayın Grubu, im Jahr 2021 zwischen dem damaligen Innenminister Süleyman Soylu und dem Anführer einer kriminellen Vereinigung, Sedat Peker, vermittelt habe. Özışık wies diese Behauptung jedoch zurück und erklärte: „Es ist eine Lüge, dass ich Nachrichten zwischen Soylu und Peker überbracht habe. Wer so etwas behauptet, ist ehrlos und charakterlos.“ Daraufhin veröffentlichte Peker sein Gespräch mit Hadi Özışık und sagte: „Meine werten Freunde, die Brüder Hadi Özışık und Süleyman Özışık, die Eigentümer der Website İnternethaber, haben bestritten, dass sie zwischen ihrem engsten Vertrauten Süleyman Soylu und mir vermittelt hätten, und gesagt: ‚Wer das behauptet, ist ehrlos‘. Ich betrüge niemanden, aber ich mache mich auch nicht selbst lächerlich.“

Özışık, dessen Gespräch enthüllt wurde, erklärte daraufhin: „Ich habe mich in einer Angelegenheit eingemischt, die mich nichts anging. Aufgrund dieser Einmischung habe ich meinen Freund aus 30 Jahren, Süleyman Soylu, in einer Angelegenheit in eine schwierige Lage gebracht, von der er nichts wusste. Ich wurde zum Hauptgrund für den Rufmord, der an ihm begangen wurde.“