Sehr wichtige Warnungen von Naci Görür zu Erdbeben in Westanatolien

Nach den Erdbeben im Bezirk Sındırgı in Balıkesir wies Prof. Dr. Naci Görür auf die geologische Struktur der Region hin und machte wichtige Erklärungen.

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Der Bezirk Sındırgı in Balıkesir wurde gestern von einem Erdbeben der Stärke 4,9 erschüttert, und die Erschütterungen hielten die ganze Nacht über an. Nach Angaben der AFAD ereignete sich das erste Beben um 15.35 Uhr in einer Tiefe von 11 Kilometern. Das Beben war neben Balıkesir auch in den umliegenden Provinzen wie İzmir, Bursa und Istanbul zu spüren und löste in der Region Panik aus. Um 23.23 Uhr wurde ein weiteres Nachbeben der Stärke 4,3 registriert, dessen Tiefe auf 4,91 Kilometer bestimmt wurde.

KRITISCHE ERKLÄRUNGEN VON PROF. DR. NACİ GÖRÜR

Der Geowissenschaftler Prof. Dr. Naci Görür wies in einer Erklärung über soziale Medien auf die geologische Struktur Westanatoliens hin. Görür äußerte sich wie folgt: "Westanatolien, wo sich Sındırgı befindet, steht aufgrund der Fluchtbewegung nach Westen unter einer Nord-Süd-Spannung. Dies führt zu einer Ausdünnung der Erdkruste und zum Aufstieg von Magma. Was heute in Sındırgı geschah, ist das Ergebnis davon. Man muss vorsichtig sein; es gibt keine andere Lösung, als die Region zu einer erdbebensicheren Stadt zu machen."

NACHBEBEN DAUERN AN

Nach Angaben der AFAD und des Kandilli-Observatoriums halten kleinere Nachbeben in der Region an. Die Behörden warnten die Bürger davor, sich von beschädigten Gebäuden fernzuhalten und die offiziellen Erklärungen zu verfolgen. Experten weisen darauf hin, dass Westanatolien auf aktiven Verwerfungslinien liegt und dass in der Region Erdbeben ähnlicher Stärke auftreten können.