Sein Schweigen hatte für Aufmerksamkeit gesorgt: Stellungnahme aus dem Umfeld von Mansur Yavaş zu Ahmet Özer

Aus dem Umfeld des Bürgermeisters von Ankara, Mansur Yavaş, kam eine Stellungnahme zur Verhaftung des CHP-Bürgermeisters von Esenyurt, Ahmet Özer, nachdem Yavaş zuvor geschwiegen hatte.

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Der CHP-Bürgermeister von Esenyurt, Ahmet Özer, wurde wegen des Vorwurfs der "Mitgliedschaft in der bewaffneten Terrororganisation PKK/KCK" festgenommen und inhaftiert.

Auf die Inhaftierung Özers reagierten die CHP und die DEM-Partei mit scharfer Kritik.

Das für den 1. bis 3. November geplante Treffen der CHP-Abgeordneten in Antalya wurde verschoben. Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel berief für 13.30 Uhr eine außerordentliche Sitzung des Parteivorstands (MYK) ein.

Während der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, der für Ahmet Özer nach Çağlayan reiste, seinen Unmut mit den Worten "Sie hatten doch ein vorurteilsfreies Aufeinanderzugehen angeboten!" äußerte, blieb der Bürgermeister von Ankara, Mansur Yavaş, zu dem Thema zunächst stumm.

Dass Yavaş auf seinem Social-Media-Account stattdessen einen Beitrag über eine Ausstellung teilte, blieb ebenfalls nicht unbemerkt.

"ES WÄRE NICHT RICHTIG, OHNE KENNTNIS DES AKTENINHALTS EINE STELLUNGNAHME ABZUGEBEN"

Der Journalist İsmail Saymaz teilte in einer Live-Sendung auf Halk TV eine Notiz von Osman Kaçmaz, dem Berater des Bürgermeisters von Ankara, Mansur Yavaş, zur Inhaftierung von Ahmet Özer. Saymaz berichtete, dass Kaçmaz in der Notiz erklärte: "Mansur Yavaş ist in erster Linie Jurist. Es wäre nicht richtig, ohne Kenntnis des Akteninhalts eine Stellungnahme abzugeben."