Seit dem 7. Oktober: 29 UN-Mitarbeiter bei israelischen Angriffen im Gazastreifen getötet

Die Vereinten Nationen (UN) haben mitgeteilt, dass seit dem 7. Oktober infolge der israelischen Angriffe 29 ihrer Mitarbeiter im Gazastreifen ums Leben gekommen sind.

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Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) hat bekannt gegeben, dass seit dem 7. Oktober 29 seiner Mitarbeiter bei israelischen Angriffen im Gazastreifen getötet wurden.

Das UNRWA informierte über die Plattform X über den Vorfall.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass bei den seit dem 7. Oktober andauernden Angriffen auf den Gazastreifen 29 Mitarbeiter ihr Leben verloren haben und etwa die Hälfte der Verstorbenen als Lehrkräfte für das UNRWA tätig waren.

Das UNRWA drückte seine tiefe Trauer über den Verlust der Mitarbeiter aus und erklärte, dass man um die Verstorbenen trauere.

ISRAELISCH-PALÄSTINENSISCHER KONFLIKT

Der bewaffnete Arm der Hamas, die Al-Qassam-Brigaden, hatte am Morgen des 7. Oktober einen umfassenden Angriff auf Israel unter dem Namen „Al-Aqsa-Flut“ gestartet.

Während Tausende Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert wurden, stürmten bewaffnete palästinensische Gruppen den Grenzübergang Beit Hanun-Erez an der Grenze zwischen Gaza und Israel und übernahmen die Kontrolle.

Die bewaffneten Gruppen drangen anschließend von dort in israelische Siedlungen ein, woraufhin die israelische Armee mit Dutzenden Kampfflugzeugen Angriffe auf den Gazastreifen begann.

Bei den Angriffen aus dem Gazastreifen seien 1400 Israelis, darunter 306 Soldaten, getötet und 5132 Israelis verletzt worden.

Das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza gab bekannt, dass bei den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen 4651 Menschen getötet wurden, darunter 1873 Kinder und 1023 Frauen, und 14 245 Menschen verletzt wurden. Im besetzten Westjordanland seien zudem 90 Palästinenser bei Angriffen israelischer Streitkräfte und jüdischer Siedler getötet worden. Bei den israelischen Angriffen auf Gaza kamen zudem 18 Journalisten ums Leben.