Serdar Öktem, der im Fall Sinan Ateş zeitweise inhaftiert war, wurde getötet
Rechtsanwalt Serdar Öktem kam bei einem Angriff mit Langwaffen ums Leben. Öktem war im Fall Sinan Ateş zeitweise in Untersuchungshaft.
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Im Istanbuler Stadtteil Şişli wurde ein bewaffneter Angriff auf ein Fahrzeug verübt, das im Verkehr stand. Der Vorfall ereignete sich im Stadtviertel Zincirlikuyu auf der Büyükdere-Straße in Richtung der 15-Juli-Märtyrer-Brücke.
Nach vorliegenden Informationen wurde das graue Skoda-Fahrzeug mit dem Kennzeichen 34 MPG 499, das von Serdar Öktem gelenkt wurde, während der Fahrt von bisher unbekannten Personen unter Beschuss genommen. Infolge des Angriffs trafen zahlreiche Projektile das Fahrzeug.
Der verletzte Fahrer wurde von den alarmierten Rettungskräften in das Florence-Nightingale-Krankenhaus gebracht. Bei den Untersuchungen vor Ort wurden zahlreiche Patronenhülsen des Kalibers 7,62 Millimeter für AK-47-Waffen sowie des Kalibers 9x19 Millimeter gefunden.
Es wurde bekannt, dass die Verdächtigen nach dem Angriff mit einem schwarzen Cupra-Fahrzeug mit dem Kennzeichen 34 KVJ 726 vom Tatort flohen. Die Sicherheitsbehörden haben Ermittlungen eingeleitet, um die flüchtigen Verdächtigen zu fassen.
Serdar Öktem war im Fall Sinan Ateş zeitweise in Untersuchungshaft.
ERKLÄRUNG DER GENERALSTAATSANWALTSCHAFT ISTANBUL: 6 PERSONEN FESTGENOMMEN
Im Rahmen der Ermittlungen zu dem Vorfall, bei dem die Person namens Serdar Öktem am 06.10.2025 (heute) infolge eines bewaffneten Angriffs im Stadtviertel Zincirlikuyu im Bezirk Şişli unserer Provinz verstarb:
Gemäß den Zeugenaussagen am Tatort und den Auswertungen der Kameraaufzeichnungen wurden insgesamt 6 (sechs) verdächtige Personen gefasst, darunter 5 (fünf) Verdächtige, die den Vorfall laut polizeilicher Verfolgung begangen haben, sowie ein Verdächtiger, der den Tätern nach dem Vorfall bei der Flucht geholfen haben soll. Zwei der Verdächtigen sind unter 18 Jahre alt. Die Täter wurden in der Nähe des Bezirks Arnavutköy gefasst, wohin sie nach der Tat geflohen waren. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen der Sicherheitskräfte am Ort ihrer Festnahme wurden die bei der Tat verwendeten Waffen (insgesamt vier Waffen, darunter zwei Kalaschnikows und zwei Pistolen) sowie Gegenstände wie Sturmhauben und Handschuhe sichergestellt. Detaillierte Untersuchungen sowohl am Tatort als auch an dem Ort, an dem die Waffen gefunden wurden, dauern an. Ersten Erkenntnissen zufolge wird davon ausgegangen, dass die Tat aufgrund einer Feindseligkeit einer organisierten kriminellen Vereinigung gegenüber dem Opfer begangen wurde. Die Ermittlungen zu dem Vorfall werden durch unser Büro für die Untersuchung organisierter Kriminalität der Generalstaatsanwaltschaft in allen Aspekten vertieft fortgesetzt, einschließlich der Suche nach den Anstiftern und der Feststellung, ob die organisierte kriminelle Vereinigung bei dem Vorfall als Subunternehmer eingesetzt wurde. Dies wird der Öffentlichkeit hiermit bekannt gegeben.