Serie „Kızıl Goncalar“ sorgt auch weltweit für Diskussionen
Die auf Fox TV ausgestrahlte Serie „Kızıl Goncalar“ hat aufgrund ihrer Darstellung einer religiösen Gemeinschaft für Kontroversen gesorgt. Die türkische Rundfunkbehörde RTÜK verhängte gegen die Serie eine zweifache Programmsperre. Zudem wurden der Produktionsfirma aufgrund des öffentlichen Drucks zwei Drehorte entzogen.
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Die Ereignisse rund um die Serie Kızıl Goncalar haben auch in den internationalen Medien ein Echo gefunden. Die zweifache Programmsperre durch die RTÜK gegen die auf Fox TV ausgestrahlte Serie sowie die Verbote von Drehorten wurden in der renommierten französischen Zeitung Le Monde unter der Überschrift „Der Krieg um Kızıl Goncalar in der Türkei“ ausführlich thematisiert.
Die gegen die Serie „Kızıl Goncalar“ verhängten Sanktionen wurden auch von internationalen Medien aufgegriffen.
Die Serie, in der Özgü Namal und Özcan Deniz die Hauptrollen spielen, hat durch die Erzählung einer Geschichte über eine religiöse Gemeinschaft (Tarikats) einen Teil der Gesellschaft verärgert. Nach 31.000 Beschwerden verhängte die RTÜK gegen FOX eine Geldstrafe in Höhe von 9 Millionen TL sowie eine zweifache Programmsperre.
Dieses Thema fand breiten Raum in der französischen Zeitung Le Monde. Den Informationen von Birsen Altuntaş zufolge wurden die Verbote in den internationalen Medien unter der Überschrift 'Der Krieg um Kızıl Goncalar in der Türkei' gemeldet.
In dem Artikel mit dem Titel „Kızıl Goncalar in der Türkei“ heißt es:
„Diese Fernsehserie, die einen kritischen Blick auf die islamischen Gemeinschaften wirft, die unerschütterliche Unterstützer der Regierung sind, stößt bei konservativen Kreisen auf Ablehnung. Die neue Fernsehserie Kızıl Goncalar beherrscht seit zwei Wochen die Schlagzeilen der türkischen Presse. Die konservativen, regierungsnahen Medien versuchen einen heiklen Balanceakt. Die Opposition hingegen verteidigt die Meinungsfreiheit und ist damit beschäftigt, eine alte Bande zu verurteilen. Aufgrund des Verbots von zwei Episoden durch die RTÜK wurden gegen den Sender und den privaten Kanal FOX erhebliche Geldstrafen verhängt, zudem wurden viele der von der Produktion genutzten Drehorte geschlossen.“