Sexueller Übergriff auf Soldaten in der Kaserne: Urteil gegen ehemaligen Garnisonskommandanten von Sakarya gefallen

Der ehemalige Garnisonskommandant von Sakarya, dem sexueller Übergriff auf Soldaten vorgeworfen wurde, erschien ein letztes Mal vor Gericht. Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen fünf verschiedener Straftaten zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 38 Jahren, 70 Monaten und 106 Tagen.

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Der ehemalige Garnisonskommandant Oberst Fahri Can Çağlar, dem vorgeworfen wurde, während seiner Dienstzeit Soldaten unter seinem Kommando sexuell missbraucht zu haben, war inhaftiert worden.

Die Staatsanwaltschaft hatte ihr Plädoyer eingereicht, in dem sie die Bestrafung des Angeklagten Çağlar wegen „sexueller Belästigung“, „versuchter sexueller Belästigung“ und „sexueller Nötigung“ forderte.

Der inhaftierte Angeklagte Fahri Can Çağlar erschien ein letztes Mal vor dem 4. Schwurgericht von Sakarya. Der Angeklagte und die Anwälte der Parteien nahmen an der Verhandlung teil.

Nachdem die zwischen den Sitzungen eingegangenen Dokumente zu Protokoll gegeben worden waren, wiederholte der Angeklagte seine früheren Verteidigungsreden und beantragte seine Freilassung sowie seinen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft wiederholte ihr Plädoyer und sprach sich für die Fortdauer der Untersuchungshaft des Angeklagten aus.

Der inhaftierte Angeklagte Fahri Can Çağlar erklärte, dass seine Aussagen unverändert blieben und er daher weiterhin seine Freilassung und seinen Freispruch fordere. Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen der Straftaten „fortgesetzte sexuelle Belästigung“, „sexuelle Belästigung“, „versuchte sexuelle Belästigung“, „sexueller Übergriff“ und „fortgesetzter sexueller Übergriff“ gegenüber 10 Klägern zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 38 Jahren, 70 Monaten und 106 Tagen und ordnete die Fortdauer der Untersuchungshaft an.