Shakira gewinnt Rechtsstreit gegen spanisches Gericht

Die weltberühmte kolumbianische Sängerin Shakira hat ihren jahrelangen Steuerhinterziehungsprozess gegen das spanische Finanzamt gewonnen und ist damit einer hohen Geldstrafe entgangen.

12punto

Die weltberühmte Sängerin Shakira hat in ihrem jahrelangen Rechtsstreit mit dem spanischen Finanzamt recht bekommen. Der Oberste Gerichtshof Spaniens hat die gegen die Künstlerin verhängte Geldstrafe in Höhe von 55 Millionen Euro für rechtswidrig erklärt und aufgehoben.

Die weltberühmte kolumbianische Sängerin Shakira hat ihren jahrelangen Steuerprozess gegen das spanische Finanzamt gewonnen und ist einer erheblichen Strafe entgangen. Der Oberste Gerichtshof Spaniens entschied, dass die zuvor gegen die Künstlerin verhängte Steuerstrafe rechtswidrig war, und hob die Sanktion in Höhe von 55 Millionen Euro auf.

In dem langwierigen Verfahren sah sich Shakira mit Vorwürfen der „Steuerhinterziehung“ konfrontiert und musste gegen schwere finanzielle Sanktionen kämpfen. Mit dem Gerichtsurteil endet ein achtjähriger Prozess, und die Künstlerin wurde von allen Vorwürfen freigesprochen.

''Die '183-Tage-Regel' war entscheidend für den Fall''

Im Kern des Verfahrens stand die Behauptung, dass Shakira aufgrund ihrer Beziehung zum ehemaligen Fußballspieler Gerard Piqué in Spanien steuerpflichtig gewesen sei.

Das Gericht entschied jedoch, dass die Künstlerin im betreffenden Jahr die für eine steuerliche Ansässigkeit in Spanien erforderliche Aufenthaltsdauer von 183 Tagen nicht erfüllt habe. Diese Feststellung entzog allen Vorwürfen der Finanzbehörde die rechtliche Grundlage.

''Der spanische Staat wird mehr als 60 Millionen Euro zurückzahlen''

Das Gericht hob die 55 Millionen Euro schwere Steuerstrafe auf, die 2021 von Shakira eingezogen worden war. Dem Urteil zufolge wird der spanische Staat den Betrag zuzüglich der gesetzlichen Zinsen zurückerstatten. Damit wird die Gesamtsumme der Rückzahlung voraussichtlich 60 Millionen Euro übersteigen.

"Die Gerechtigkeit hat gesiegt, wenn auch spät"

Shakiras Anwalt José Luis Prada erklärte nach dem Urteil, dass der Prozess eine schwere Belastung dargestellt habe.

Prada äußerte sich wie folgt: Diese Entscheidung kommt nach acht Jahren des Leidens. Die Gerechtigkeit hat gesiegt, wenn auch spät.''