Sie agieren im Namen des IS: Razzia gegen „alternative Freitagsgebete“
Bei gleichzeitigen Razzien in vier Provinzen mit Zentrum in Istanbul wurden 46 Verdächtige festgenommen, die im Namen des IS agiert haben sollen. Die Verdächtigen sollen sich durch Gesprächsrunden und alternative Freitagsgebete organisiert haben.
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Nachdem der IS nach seinem Auftauchen in Syrien weltweit Terroranschläge verübt hat, wurde eine groß angelegte Operation gegen die organisatorischen Aktivitäten der Gruppe in der Türkei durchgeführt. Sicherheitskräfte nahmen 46 Verdächtige, die im Namen der Organisation tätig waren, bei gleichzeitigen Razzien in vier Provinzen mit Zentrum in Istanbul fest.
Dem Bericht von Cumhuriyet zufolge wurde im Rahmen der von den Teams der Istanbuler Anti-Terror-Abteilung (TEM) und unter Koordination der Generalstaatsanwaltschaft durchgeführten Ermittlungen festgestellt, dass die Verdächtigen gemeinsam mit Personen, die Verbindungen zu Konfliktgebieten haben, organisatorische Unterrichte, Gesprächsrunden und Aktivitäten unter dem Namen „alternative Freitagsgebete“ abhielten.
SIE HABEN DIE ORGANISATION FINANZIEL UNTERSTÜTZT
Bei den Untersuchungen wurde zudem festgestellt, dass die Verdächtigen im Rahmen ihrer sogenannten Moschee-Aktivitäten Gelder sammelten, um den IS finanziell zu unterstützen.
Bei den in den Morgenstunden eingeleiteten Operationen wurden gleichzeitig Razzien an den festgelegten Adressen in vier Provinzen, allen voran Istanbul, durchgeführt. Bei den Einsätzen wurden 46 Verdächtige gefasst und festgenommen.
Während die Vernehmungen der festgenommenen Verdächtigen bei der Polizei andauern, wurde bekannt, dass die Arbeiten zur Identifizierung weiterer mit der Organisation in Verbindung stehender Personen fortgesetzt werden.