Sie hatte sich gegen Luxuskonsum ausgesprochen: Bekannte Geschäftsfrau Leyla Alaton in den Reihen der AKP gesichtet

Leyla Alaton, eine der Führungskräfte der Alarko Holding, wurde bei der dieswöchigen AKP-Fraktionssitzung gemeinsam mit Abgeordneten gesehen. Die Teilnahme von Alaton, die neben dem Arzt des Präsidenten und AKP-Vorsitzenden Erdoğan, Prof. Dr. Sadettin Hülagü, saß, wurde in politischen Kreisen als Überraschung gewertet.

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Bei der dieswöchigen Fraktionssitzung der AKP war eine überraschende Persönlichkeit anwesend. Leyla Alaton, eine der führenden Managerinnen der Alarko Holding, saß während der Sitzung zusammen mit AKP-Abgeordneten. Direkt neben Alaton war Prof. Dr. Sadettin Hülagü, der Arzt des Präsidenten und AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan sowie Abgeordneter für Kocaeli, zu sehen.

Alaton, die in letzter Zeit durch ihre Äußerungen für Schlagzeilen sorgte, hatte insbesondere mit ihren Ansichten zu Luxuskonsum und Geschäftsreisen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich gezogen.

In einer kürzlich getätigten Aussage hatte Alaton erklärt: "Wenn man eine teure Tasche trägt, ist es, als würde man mit dem Preisschild herumlaufen." Sie fügte hinzu: "Ich finde das sehr verwerflich. Es ist meiner Meinung nach etwas Beschämendes. Ich habe von meiner Mutter immer folgende Etikette gelernt: Wenn zum Beispiel ein Schmuckstück heller strahlt als man selbst, wenn eine Person wegen des Schmucks zuerst auf die Halskette schaut statt auf das Gesicht, dann sollte man es nicht tragen. Ich habe den Dingen, die ich trage oder besitze, nie eine Bedeutung beigemessen."

Darüber hinaus betonte Alaton, dass sie bei Geschäftsreisen auf Luxus verzichte: "Wenn man nicht gezwungen ist, sie zu kaufen, sind teure Dinge eine große Verschwendung. Ich werde zum Beispiel gleich für eine Geschäftsreise nach Denizli fliegen, natürlich in der Economy-Klasse. Wozu braucht man einen speziellen Sitzplatz? Das erscheint mir alles sinnlos."

Dass Alaton bei der AKP-Fraktionssitzung gemeinsam mit Abgeordneten gesichtet wurde, sorgte in politischen Kreisen für Neugier.