Sie hatten einen Journalisten angegriffen: Erst freigelassen, nach öffentlichem Protest inhaftiert

Die Angreifer des Journalisten Yaman Kaya in Bursa wurden erneut inhaftiert.

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In Bursa wurde der Journalist Yaman Kaya vor wenigen Tagen Opfer eines Angriffs. Die zwei Angreifer, die Kaya aufgelauert hatten, wurden zunächst unter Hausarrest freigelassen. Nach heftigen Reaktionen legte die Staatsanwaltschaft Berufung gegen die Entscheidung ein. In der daraufhin anberaumten Anhörung wurden die beiden Verdächtigen inhaftiert.

Yaman Kaya, Chefredakteur der in Bursa ansässigen Nachrichtenseite Başka Gazete, wurde nach Feierabend auf dem Weg zu seinem Auto mit einer Schusswaffe angegriffen. Kaya blieb bei dem Vorfall glücklicherweise unverletzt. Im Zuge der Ermittlungen zu dem Vorfall gab es neue Entwicklungen.

Yaman Kaya schrieb am 17. November in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account, dass die zwei als Täter identifizierten Verdächtigen gefasst und mit dem Antrag auf Haftbefehl dem Gericht vorgeführt worden seien, jedoch vom Gericht unter der Auflage von Hausarrest freigelassen wurden. Die Freilassung der Verdächtigen stieß bei Berufsverbänden und politischen Parteien auf großen Widerstand. Die Staatsanwaltschaft legte gegen die Entscheidung Beschwerde ein. In der heutigen Anhörung wurden die Verdächtigen Zülküf B. und Sedat M. vor dem 3. Strafgericht erster Instanz inhaftiert. In der Gerichtsentscheidung wurde festgehalten, dass die Verdächtigen mit einer Pistole auf Yaman Kaya geschossen haben, während dieser in seinem Auto saß. Es wurde erklärt, dass sie am 16. November zunächst unter Hausarrest freigelassen und nach dem Einspruch des zuständigen Staatsanwalts erneut inhaftiert wurden.