Sie hatten sich über Polizisten lustig gemacht und gefilmt: 1 Festnahme nach Angriff auf israelisches Konsulat

Nach dem bewaffneten Angriff vor dem israelischen Konsulat in Istanbul wurde berichtet, dass einer der Angestellten eines angrenzenden Bürogebäudes festgenommen wurde, weil er die Polizisten während des Einsatzes verspottet und gefilmt hatte. Von den 8 im Rahmen der Ermittlungen festgenommenen Verdächtigen wurden 7 unter Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt.

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Die Ereignisse nach dem bewaffneten Angriff vor dem Bürogebäude, in dem sich das israelische Konsulat im Istanbuler Stadtteil Beşiktaş befindet, sorgen weiterhin für Schlagzeilen. Während des Terrorangriffs hatte eine Gruppe von Angestellten eines benachbarten Bürogebäudes ein Video aufgenommen, in dem sie sich spöttisch über die Polizisten äußerten, die auf den Angriff reagierten, und diese Aufnahmen in sozialen Medien geteilt.

In den Aufnahmen, die in der Öffentlichkeit für Empörung sorgten, war zu hören, wie die Personen den Polizeieinsatz mit Aussagen wie „Du rechter Verteidiger, ich linker Verteidiger... Runter, lauf, lauf, lauf!“ verspotteten.

Nachdem die Aufnahmen in den sozialen Medien für großes Aufsehen gesorgt hatten, leitete die Sicherheitsdirektion Ermittlungen ein und nahm 8 Personen fest. Die Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Justiz überstellt.

Nach den gerichtlichen Verfahren entschied das Gericht, einen der Verdächtigen, der von der Staatsanwaltschaft wegen „öffentlicher Herabwürdigung der staatlichen Sicherheitsbehörden“ sowie „Aufstachelung der Bevölkerung zu Hass und Feindseligkeit oder deren Herabwürdigung“ angeklagt worden war, in Untersuchungshaft zu nehmen. Die anderen 7 Personen wurden unter gerichtlichen Auflagen freigelassen.

Der Vorfall war durch die Aufnahmen bekannt geworden, die während des Eingreifens der Sicherheitskräfte nach dem Angriff vor dem Gebäude des israelischen Konsulats entstanden waren und auf öffentliche Kritik stießen.

Nach dem Terrorangriff, bei dem zwei Polizisten verletzt wurden, verbreitete sich das Verhalten der Büroangestellten in den sozialen Medien und führte dazu, dass sowohl die Öffentlichkeit als auch die Behörden aktiv wurden.