Sie soll ihr Baby getötet und auf einem Feld vergraben haben: Lebenslange Haftstrafe für Mutter

Im Bezirk Altınordu in Ordu wurde eine Mutter, die beschuldigt wurde, ihr Baby getötet und auf einem Feld vergraben zu haben, zu lebenslanger Haft verurteilt.

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Nachdem am 6. Oktober 2022 im Stadtviertel Karşıyaka im Bezirk Altınordu in Ordu die Leiche eines Babys auf einem Feld gefunden worden war, wurden die Mutter B.Ç. sowie ihre Schwester B.Ç., die im Verdacht stand, ihr geholfen zu haben, festgenommen.

An der letzten Verhandlung vor dem 1. Schwurgericht nahmen die inhaftierte Angeklagte B.Ç. (28) sowie die Anwälte teil.

B.Ç., für die vom Istanbuler Institut für Rechtsmedizin ein Gutachten mit der Feststellung "volle strafrechtliche Verantwortlichkeit" vorlag, verteidigte sich mit den Worten: "Ich habe nichts getan. Ich bin unschuldig. Mehr sage ich nicht."

Nach Anhörung der Anwälte verurteilte das Gericht die Angeklagte wegen "vorsätzlicher Tötung eines Verwandten in absteigender Linie" zu lebenslanger Haft.

WAS WAR GESCHEHEN?

Im Rahmen der Ermittlungen wurde die Mutter B.Ç. vom zuständigen Haftrichter in Untersuchungshaft genommen, während ihre Schwester nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

In der von der Generalstaatsanwaltschaft Ordu erstellten Anklageschrift war für die Angeklagte B.Ç. wegen des Vorwurfs der "vorsätzlichen Tötung eines Verwandten in absteigender Linie" eine lebenslange Haftstrafe gefordert worden.