Sie waren ins Ausland geflohen: Aufnahmen der Kağıthane-Attentäter in Rumänien aufgetaucht
In Kağıthane wurde ein bewaffneter Angriff auf zwei Palästinenser in einem geparkten Fahrzeug verübt. Bei dem Angriff kam eine Person ums Leben, eine weitere wurde schwer verletzt. Die Attentäter, die nach der Tat flohen, wurden in Rumänien gefasst.
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In Kağıthane wurde ein bewaffneter Angriff von maskierten Personen auf ein geparktes Auto verübt. Es wurde festgestellt, dass der Angriff mit einer schallgedämpften Waffe der Marke Beretta durchgeführt wurde. Bei dem Vorfall kam der 30-jährige Anas Abdel K., der auf dem Fahrersitz saß, ums Leben, während sein Freund Fadı M. (31), der auf dem Beifahrersitz saß, schwer verletzt wurde. Fadı M. stieg während des Angriffs aus dem Fenster und flüchtete in einen Imbiss, doch der Angreifer stellte ihn dort und verletzte ihn schwer. Zudem wurde der pensionierte Soldat Eray K., der als Leibwächter für das Duo fungierte, am Bein verletzt.
Nach dem Vorfall handelte die Istanbuler Polizei schnell. Eray K., dessen Aussage aufgenommen wurde, gab an, dass er erst drei Tage vor dem Vorfall bei Anas El K. und Fadı M., die im Immobilien- und Grundstücksgeschäft tätig waren, angefangen hatte zu arbeiten. Eray K. behauptete, dass die drei Personen von Zeytinburnu nach Kağıthane gekommen seien, um sich dort mit einem Palästinenser namens S.A.Z. zu treffen.
IN RUMÄNIEN GEFASST
Die Istanbuler Polizei nahm im Zuge ihrer Ermittlungen nach dem Angriff vier Personen fest und stellte fest, dass die eigentlichen Täter über Kırklareli ins Ausland geflohen waren. Es wurde bekannt, dass die Täter das Land 2,5 Stunden nach dem Vorfall verlassen hatten. Die Istanbuler Polizei korrespondierte schnell über Interpol und ließ die Verdächtigen in Rumänien festnehmen.
AUFNAHMEN AUS RUMÄNIEN AUFGETAUCHT
Es sind Aufnahmen der drei festgenommenen Attentäter aufgetaucht, die entstanden, als sie von der rumänischen Polizei zur medizinischen Untersuchung gebracht wurden. Es war bereits festgestellt worden, dass die Verdächtigen mit ihren Koffern ins Ausland geflohen waren.