Sieben von 11 Verdächtigen nach Brandkatastrophe in Kocaeli inhaftiert

Nach dem Brand in einer Parfümabfüllanlage im Bezirk Dilovası in Kocaeli, bei dem 6 Menschen ums Leben kamen und 7 Arbeiter verletzt wurden, wurden 7 der 11 festgenommenen Verdächtigen inhaftiert, während 4 unter gerichtlichen Auflagen freigelassen wurden.

İHA

Bei dem Brand, der am 8. November gegen 09.00 Uhr in der Anlage im Stadtteil Mimar Sinan ausbrach, kamen Şengül Yılmaz (55), Tuğba Taşdemir (18), Nisa Taşdemir (17), Cansu Esatoğlu (16), Esma Gikan und Hanım Gülek (52) ums Leben; 7 weitere Personen, darunter eine schwer verletzte, wurden verletzt.

Im Zusammenhang mit der Katastrophe wurden die 11 Verdächtigen K.O., I.O., A.A.O., G.B., H.E., O.Y., Ö.A., A.O.A., G.G., Ö.A. und G.D. von den Teams der Mordkommission der Kriminalpolizei wegen des Verdachts auf "vorsätzliche Tötung, vorsätzliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, fahrlässige Tötung sowie das Verbergen, Vernichten oder Verändern von Beweismitteln" festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bei der Mordkommission wurden die Verdächtigen heute der Generalstaatsanwaltschaft Gebze vorgeführt. Die drei Personen G.B., H.E. und G.D., die von der Staatsanwaltschaft unter gerichtlichen Auflagen dem Gericht überstellt wurden, wurden vom zuständigen Gericht unter Auflagen freigelassen. Die sieben Verdächtigen K.O., I.O., A.A.O., O.Y., Ö.A., A.O.A. und G.G., die von der Staatsanwaltschaft mit Haftantrag dem Gericht überstellt wurden, wurden inhaftiert, während Ö.A. unter gerichtlichen Auflagen freigelassen wurde.