Şivan Perver äußert sich zu seinen Tränen für Trump: „Weil wir Menschen geblieben sind“

Nachdem die Regierung in Damaskus und die SDF eine Einigung erzielt hatten, veröffentlichte Şivan Perver ein Video, in dem er unter Tränen erklärte, dass Amerika sie im Stich gelassen habe. Nun hat er eine neue Erklärung zu diesen Momenten abgegeben.

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Zwischen der Regierung in Damaskus und den SDF wurde ein viertägiges Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet.

In Bezug auf die von Ankara unterstützten Operationen halten die Akteure des Imralı-Prozesses, die DEM-Partei, an ihrer Kritik fest, während in Erklärungen der PKK/KCK behauptet wurde, man befinde sich unter einem internationalen Angriff und die USA würden diese Operationen unterstützen.

BARRACK: KEIN BEDARF MEHR AN DEN SDF

Der US-Botschafter in der Türkei und Sondergesandte für Syrien, Tom Barrack, erklärte am 20. Januar, dass die größte Chance für die Kurden in einer Zusammenarbeit mit der Regierung von Ahmed Şara bestehe.

Nachdem die USA grünes Licht für die Operationen gegen die SDF in Syrien gegeben hatten, wandte sich Şivan Perver in einem Video auf seinem Social-Media-Konto unter Tränen an die USA und US-Präsident Donald Trump mit den Worten: „Ihr habt uns benutzt und weggeworfen“.

PERVER ÄUSSERT SICH ZU SEINEN TRÄNEN

Nachdem die Aufnahmen von Pervers Tränen insbesondere in den sozialen Medien für Diskussionen sorgten, gab Şivan Perver eine neue Erklärung ab.

Şivan Perver äußerte sich wie folgt zu den Tränen, die er für Amerika und Trump vergossen hat:

„Wenn unsere Tränen fließen, dann deshalb, weil wir immer noch Menschen geblieben sind.

Wenn ihr das für Elend, Schande oder Schwäche haltet, dann wisst, dass ihr diejenigen seid, die sich am weitesten von der Menschlichkeit entfernt haben.

Unsere Schreie sind nicht umsonst.

Solange die Zeit noch nicht ganz abgelaufen ist, falls noch ein Funken in euch steckt,

dann sind diese Rufe dazu da, diesen letzten Rest an Menschlichkeit zu wecken.

Ihr habt das Wehklagen der Kurden längst auf euch geladen;

eines Tages werdet ihr die Last dieses Wehklagens in euren Herzen spüren.

Fürchtet euch davor, euch der Katastrophe zu stellen, die ihr selbst geschaffen habt.

Ich schreie, damit unsere Kinder in Frieden, frei und ohne Angst leben können.

Für ihre Zukunft vergieße ich heute Tränen.

Jede Träne, die wir vergießen, um frei zu leben, ist tiefer, wahrhaftiger und viel mächtiger als das monströse Gelächter, das ihr beim Töten ausstoßt.

Fürchtet euch davor!…“