Skandal-Äußerungen von Erdoğans Chefberater Oktay Saral über die Gruppe Manifest

Oktay Saral, Chefberater des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, hat die Gruppe Manifest, gegen die eine Untersuchung eingeleitet wurde, scharf angegriffen.

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Die aus Mina Solak, Esin Bahat, Zeynep Sude Oktay, Lidya Pınar, Sueda Uluca und Emine Hilal Yelekçi bestehende Gruppe Manifest trat gestern Abend im Istanbuler Küçükçiftlik Park auf und gab ihr erstes +18-Konzert. Die Gruppe, die mit ihren schwarzen Bühnenkostümen und Tanzshows für Aufsehen sorgte, gab bekannt, dass etwa 12 Tausend Menschen dieses besondere Konzert verfolgten.

SIE WURDEN ZUM ZIEL

Während sowohl das Konzert als auch die Bühnenperformance in kürzester Zeit zu den meistdiskutierten Themen in den sozialen Medien wurden, gab es eine bemerkenswerte Erklärung der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass von Amts wegen eine Untersuchung wegen der Vorwürfe der "unsittlichen Handlungen" und "Exhibitionismus" im Zusammenhang mit dem Konzert eingeleitet wurde.

SARAL HAT MANIFEST INS VISIER GENOMMEN

Präsidenten-Chefberater Oktay Saral griff die Gruppe Manifest, gegen die die Untersuchung läuft, mit scharfen Worten an.

Saral, der das Foto der Gruppe zensierte, äußerte sich wie folgt:

"Gegen diese unmoralischen, unanständigen, schamlosen und wie Dämonen aussehenden Kreaturen, die sich 'Manifest'-Gruppe nennen, muss so vorgegangen werden, dass sie diesen Exhibitionismus nie wieder ausüben können."