Skandal-Aussagen im Buch eines Dozenten der Marmara-Universität!

In dem Buch „Kadın ve Aile İlmihali“ (Frauen- und Familienkatechismus) von Dilaver Selvi, Dozent am Institut für Sufismus der Theologischen Fakultät der Marmara-Universität, das im dem Menzil-Orden nahestehenden Semerkand-Verlag erschienen ist, finden sich skandalöse Aussagen. In dem Buch, in dem behauptet wird, dass Kinder verheiratet werden könnten, heißt es: „Die Ehe von Kindern, die das Pubertätsalter noch nicht erreicht haben, ist mit der Erlaubnis ihrer Vormünder und deren persönlicher Anwesenheit bei der Trauung gültig. Der Mann und die Frau, die heiraten, sollten das Pubertätsalter erreicht haben.“

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Menzil-Gemeinde-nahe Semerkand-Verlag erschienenen Buch „Kadın ve Aile İlmihali“ (Frauen- und Familienkatechismus), verfasst von Dilaver Selvi, Dozent am Institut für Sufismus der Theologischen Fakultät der Marmara-Universität, sind skandalöse Aussagen aufgefallen.

Wie Birgün berichtet, wird in dem Buch darauf hingewiesen, dass Kinder verheiratet werden könnten, und es heißt: „Die Ehe von Kindern, die das Pubertätsalter noch nicht erreicht haben, ist mit der Erlaubnis ihrer Vormünder und deren persönlicher Anwesenheit bei der Trauung gültig. Der Mann und die Frau, die heiraten, sollten das Pubertätsalter erreicht haben.“ Zu den weiteren Themen des Buches gehört, dass Frauen ihre Ehemänner um Erlaubnis bitten müssten, um öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, und dass sie nur in zwingenden Fällen ein Taxi nehmen dürften.

Unter dem Begriff „Barmherzigkeits-Ohrfeige“ wird zudem Gewalt mit den Worten legitimiert: „Manchmal kann eine Ohrfeige jemanden, der auf dem Weg in die Hölle ist, in Richtung Paradies lenken.“

Bezüglich der Ehe finden sich folgende Aussagen:

„Wenn ein Mann eine zweite Ehe eingeht, sollte seine erste Ehefrau dies mit Verständnis aufnehmen, dem Mann um Gottes Willen helfen und sich nicht widersetzen.

Manche Männer sind sexuell sehr stark und haben ein übermäßiges Verlangen. Wenn der Ehemann so ist, die Frau jedoch lustlos und sexuell unterkühlt, ist es für den Mann normal, eine zweite Ehe einzugehen und beide Ehefrauen gerecht zu behandeln.

Wenn die Frau keine Kinder bekommen kann, ist es in diesem Fall normal, dass der Vater eine zweite Ehe eingeht, ohne sich von seiner ersten Frau scheiden zu lassen, um den Fortbestand seiner Nachkommenschaft zu sichern.

In Ländern, die die Einehe gesetzlich verankert haben, begnügen sich Männer faktisch nicht mit einer Frau und gehen verbotene und geheime Beziehungen ein, was zu großen Zerstörungen der Moral in Familie, Gesellschaft und beim Einzelnen führt.

„Dass die Frau sagt: ‚Ich habe mich dir zur Ehe gegeben‘ und der Mann daraufhin sagt: ‚Ich habe es angenommen‘, reicht für die Eheschließung aus.“