Skandal in Fethiye: Söhne des AKP-nahen Kızılay-Ortsverbandsvorsitzenden wegen Drogen- und Menschenhandels verhaftet
Die beiden Söhne des AKP-nahen Fethiye-Kızılay-Ortsverbandsvorsitzenden Burhanettin Tuna wurden wegen unterschiedlicher Vorwürfe inhaftiert. Einer wurde wegen „Drogenhandels“, der andere wegen „Menschenschmuggels“ festgenommen.
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Der AKP-nahe Burhanettin Tuna, der das Amt des Kızılay-Ortsverbandsvorsitzenden in Fethiye innehatte, ist nach der Verhaftung seiner beiden Söhne aufgrund schwerwiegender Vorwürfe von seinem Posten zurückgetreten.
Tunas Sohn Enes Tuna wurde vom Friedensgericht in Fethiye wegen des Vorwurfs des „Drogenhandels“ in Untersuchungshaft genommen und ins Gefängnis überstellt. Das Gericht traf die Entscheidung zur Inhaftierung nach Prüfung der Ermittlungsakte.
Es wurde bekannt, dass der inhaftierte Enes Tuna in der Vergangenheit den Vorsitz der AKP-Jugendorganisation in Fethiye innehatte.
Unterdessen kam heraus, dass auch Burhanettin Tunas anderer Sohn, Emrullah Tuna, vor zwei Tagen wegen des Vorwurfs des „Menschenschmuggels“ festgenommen wurde. Wie Habertürk berichtet, wurde Emrullah Tuna im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Seydikemer geführten Ermittlungen dem Friedensgericht vorgeführt und wegen „Menschenschmuggels“ inhaftiert.
Nach den Verhaftungen, die für großes Aufsehen sorgten, trat Burhanettin Tuna von seinem Amt als Kızılay-Ortsverbandsvorsitzender in Fethiye zurück. Es wurde zudem bekannt, dass Tuna zuvor eine Kandidatur für den AKP-Bezirksvorsitz in Fethiye angestrebt hatte. In einer Stellungnahme der AKP wurde erklärt, dass keine offiziellen Verbindungen mehr zu Burhanettin Tuna bestehen.
Der Name Emrullah Tuna war bereits zuvor im Rahmen einer Ermittlung wegen Schmuggels historischer Artefakte als Verdächtiger gefallen.